Kultur & Dokumentation

Band 3 der Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter online

Die dritte Ausgabe der „Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden (MiRKO)“ ist erschienen. Auch in dieser Ausgabe von MiRKO wird die Vielfalt der ordenshistorischen Forschung deutlich. Gerne laden wir alle Ordensleute und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kulturbereich ein, Beiträge über die Geschichte und das kulturelle Erbe ihrer Gemeinschaft zur Veröffentlichung in MiRKO an die Redaktion einzusenden.
Das jüngste Heft 3/2018 umfasst viele spannende Beiträge. Manche davon sind Verschriftlichungen von Vorträgen, die im Rahmen unserer Veranstaltungen gehalten wurden und die wir gern zur Nachlese festhalten möchten. Die Beiträge umfassen den Bereich der  Kulturgüterpflege (Karin Mayer), die numismatische Sammlung des Stifts Heiligenkreuz (P. Roman Nägele OCist, Agnes Aspetsberger und Max Resch), aktuelle Forschungsfragen und Quellen zur Wirtschaftsgeschichte (Christian Dirninger) oder das Thema der musealen Präsentationen in geistlichen Häusern (Helga Penz). Des Weiteren gibt Larissa Rasinger in ihrem Beitrag Anregungen zur archivischen Notfallplanung, Mario Wego berichtet über Katholische Organisationen und ihre Archive, Clemens Brodkorb diskutiert die Vor- und Nachteile der Onlinepräsenz von Ordensarchiven, Helga Penz gibt einen Rückblick auf 150 Jahre Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe, Konrad Hilpert schreibt über ethische Aspekte bei der Archivierung privater Unterlagen und Sr. Ruth Pucher MC beleuchtet das Thema Kirchenpädagogik als Ordensentwicklung.
Alle Beiträge sowie das ganze Heft finden Sie unter www.mirko-online.at als html (zum online lesen) oder als pdf (zum Herunterladen). Wir haben eine kleine Auflage der Ausgabe auch gedruckt. Wenn Sie ein Heft 3/2018 haben möchten, dann senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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Jahrestagung der ARGE Ordensarchive zum Thema „Bilder archivieren“ am 8./9. April 2019 in St. Pölten

Am 8./9. April 2019 findet die diesjährige Jahrestagung der ARGE Ordensarchive zum Thema „Bilder archivieren. Wie, womit und weshalb?“ im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten statt. Sie richtet sich an all jene Personen, die in ihren Archiven mit Foto- und Bildmaterial zu tun haben und eine Ordnung bzw. Auswahl schaffen wollen.
VertreterInnen verschiedener Ordensgemeinschaften werden Erfahrungsberichte aus der Praxis geben, wie der Salvatorianer, Kreuzschwestern, Steyler Missionare und Benediktiner aus den Stiften Göttweig, Melk und der Schottenabtei.
Zudem werden einige ExpertInnen Vorträge halten:
- Bilder archivieren. Bewertung und Vorbereitung, Erschließung und Nutzung (Ralph Andraschek-Holzer, NÖ Landesbibliothek)
- Der andere Blick auf das Archiv. Künstlerische Nutzung von Fotosammlungen (Kurt Kaindl, Fotohof-Archiv Salzburg)
- Konservierung und Lagerung von fotografischen Materialien (Ilse Gattringer und Ilse Entlesberger, NÖ Landesarchiv).
Alle TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen, eigenes Bildmaterial mitzubringen zu denen es Fragen gibt. Eine gemeinsame Diskussion gibt dazu Hilfestellungen und Antworten.
Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Exkursion in die Bildersammlungen der NÖ Landesbibliothek.

Interessierte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen!
Weitere Informationen finden Sie im Programmfolder im Anhang
Wir bitten um Ihre online Anmeldung!

 

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Stift Wilhering und Karl Waldeck

Was verbindet das Zisterzienserstift Wilhering und den Komponisten Karl Waldeck? Musikarchivar Ikarus Kaiser und P. Maximilian Bak OCist widmen sich in einer Buch-Neuerscheinung dem Leben von Karl Borromäus Waldeck (1841-1905) und seines künstlerischen Schaffens.

Der Komponist Karl Borromäus Waldeck (1841–1905) zählt zu den wichtigsten Schülern und engen Vertrauten Anton Bruckners. Der aus dem oberösterreichischen Mühlviertel stammende Kirchenmusiker gelangte bereits früh in den Wirkungskreis seines Lehrers, als dieser in Linz tätig war. Bald entwickelte sich eine von hoher gegenseitiger Wertschätzung getragene, lebenslange Künstlerfreundschaft. Bruckner zeigte sich sehr zufrieden über Waldeck als seinen Nachfolger im Amt des Dom- und Stadtpfarr-Organisten in Linz. Als langjähriger Wegbegleiter war Waldeck oftmals Ohrenzeuge der berühmt gewordenen Orgelimprovisationen Bruckners gewesen. Deren unmittelbaren Eindrücke prägten auch seine eigenen Orgelkompositionen, wie eigene Aussagen und Presseberichte überliefern. In späteren Jahren übernahm Waldeck zusätzlich auch die Stelle des Dom- und Stadtpfarr-Kapellmeisters, die er bis zu seinem Tod gewissenhaft bekleidete.

Mit Abt Alois Dorfer und dem Konvent der oberösterreichischen Zisterzienserabtei Wilhering stand Waldeck in herzlicher Verbindung. Dies zeigt sich vor allem in seiner künstlerischen Beratungstätigkeit beim Neubau der großen Orgel und in einer eigens angefertigten Komposition für zwei Orgeln. Die hier vorgelegte Edition vereint alle bis heute überlieferten Orgelwerke Karl Waldecks und ist zugleich auch eine Erstausgabe von drei Vierteln des Orgel-Gesamtwerks. Ein umfangreicher wissenschaftlicher Kommentar ergänzt die Ausgabe, die in ihrer Anlage den Ansprüchen in der gegenwärtigen Praxis des künstlerischen Orgelspiels gerecht werden soll.

Neu-Erscheinung: Karl Borromäus Waldeck (1841-1905), Sämtliche Orgelwerke, hg. von Ikarus Kaiser und P. Maximilian Bak OCist. Vorwort in Deutsch und Englisch. Wagner Verlag, Linz 2018.

http://www.wagnerverlag.at/content/?product=karl-b-waldeck-1841-1905-saemtliche-orgelwerke

Richtiger Umgang mit digitalen Unterlagen

Fast alle Unterlagen, die in modernen Verwaltungen verwendet werden, entstehen auf elektronischen Geräten, vor allem dem PC, und sind digital. Eine nicht sachgerecht geführte digitale Ablage ist ineffizient und führt mittelfristig zu Datenverlust.
Die Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Österreichs beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema, etwa mit der Frage: Wie archiviere ich E-Mails oder mit der Digitalen Langzeitarchivierung.
Ordens- und Diözesanarchivare haben eine Arbeitsgruppe gebildet, um gemeinsame Lösungen für die digitale Archivierung für kirchliche Dokumente zu entwickeln. Eine Frucht dieser Arbeit ist eine Handreichung für Ordensleitungen und Ordensverwaltungen. Darin erfahren Sie, was Sie tun müssen, damit Sie Ihre E-Mails z.B. auch nach zehn Jahren noch lesen und Ihre Akten auch in zwanzig Jahren auf Ihrem PC noch wiederfinden.
Auch wenn Sie alles Wichtige ausdrucken, sollten Sie die wichtigsten Regeln im Umgang mit digitalen Unterlagen nicht vernachlässigen. Denn nur so können Sie diese an Ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger weitergeben und für die Zukunft erhalten.

Wenn Sie eine oder mehrere Printausgaben für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen möchten, senden wir diese gerne zu (Anfrage an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Hier finden Sie die Handreichung zum Download:

 

P. Benedikt Pitschmann OSB (1932-2019)

P. Benedikt Pitschmann, Benediktiner des Stiftes Kremsmünster, ist am 21. Jänner 2019 im 87. Lebensjahr verstorben. Leo Pitschmann wurde am 24. Februar 1932 in Mannersdorf am Leithagebirge (NÖ) geboren. Nach dem Besuch eines Gymnasiums in Wien kam er 1946 ans Stiftsgymnasium Kremsmünster. 1952 trat er ins Stift Kremsmünster ein und erhielt den Ordensnamen Benedikt. Von 1954 bis 1958 studierte P. Benedikt in Rom Theologie, am 31. Juli 1957 empfing er in Kremsmünster die Priesterweihe. Nach dem Theologiestudium begann er in Wien das Lehramtsstudium für Geschichte und später auch für Deutsch, das er mit dem Doktorat abschloss. Er unterrichtete im Stiftsgymnasium, war auch Präfekt im Internat und Leiter der Stiftsbuchhandlung.

P. Benedikt hat sein historisches Interesse immer begleitet. Er betreute von 1978 bis 2007 das Stiftsarchiv und verfasste – neben vielen Artikeln im Jahresbericht des Stiftsgymnasiums – über Jahrzehnte hinweg die Klosterchronik. Er war außerdem Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung und a.o. Mitglied der historischen Sektion der Bayerischen Benediktiner-Akademie.

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