Kultur & Dokumentation

Klösterliche Musiksammlungen

Von 16.-18. Mai 2011 fand im Benediktinerstift Göttweig ein Symposium über klösterliche Musiksammlungen statt, als Kooperation des Musikarchivs des Stiftes Göttweig unter der Betreuung von Univ.Prof.em. Dr. Friedrich Riedel und dem Referat für die Kulturgüter der Orden. Es wurde untersucht, wie die aus den Klöstern überlieferten Musikalien Aufschluss über das Leben in den Ordensgemeinschaften, über Liturgie und Chorgebet, aber auch über Geselligkeit und Unterricht, geben können. Es ging dabei um die Klöster in der ehemaligen Habsburgermonarchie mit Referaten über klösterliche Musikarchive in Österreich, Mähren, Schlesien und Siebenbürgen.
Alle Vorträge sind in den „Ordensnachrichten“ 4/2011 veröffentlicht. 

 

Richtlinien zur Sicherung und Nutzung der Ordensarchive

Die Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive hat Richtlinien für die Ordensarchive erstellt und bei der Herbsttagung der Ordensgemeinschaften im Herbst 2005 präsentiert. Sie sind in den „Ordensnachrichten“ 2/2006 veröffentlicht.

Die Richtlinien sind eine Richtschnur, die Orientierung bei der Gestaltung des Archivwesens einer Ordensgemeinschaft bietet. Die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften und die Vereinigung der Frauenorden empfehlen den Ordensgemeinschaften die Umsetzung der Richtlinien in eigenen Archivordnungen.

Im Rahmen der Tagung zu „50 Jahre Superiorenkonferenz“ hat Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht an der Universität München, die kanonischen Vorschriften über das kirchliche Archivwesen erläutert und dabei auch die Richtlinien für die Ordensarchive erklärt. Sein Vortrag ist in den „Ordensnachrichten“ 5-6/2009 veröffentlicht.

Sicherheit in Bibliotheken

Die „Kommission für Theologische Spezialbibliotheken“ der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare hat in ihrer Sitzung am 6. Mai 2010 in Stift Vorau das Thema Sicherheit behandelt. Zwei Beamte des Referats für Kulturdelikte beim Bundeskriminalamt haben dazu Referate gehalten. Eine Zusammenfassung können Sie hier herunterladen:

Rechtsfragen zu beweglichen Denkmalen

Am 22. November 2010 hat Univ. Prof. Dr. Wolfang Wieshaider vom Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht im Rahmen der Herbsttagung der Ordensgemeinschaften einen Vortrag über die Bestimmungen des Denkmalschutzes betreffend die Kulturgüter, also die „beweglichen Dankmale“,  gehalten und dabei Fragen der Veränderungen von Kulturgütern durch Restaurierungen, rechtliche Aspekte von Transporten und Verlagerungen sowie von Eigentümerwechseln erläutert. Der Vortrag ist eine nützliche Interpretationshilfe zu den Bestimmungen des Österreichischen Denkmalschutzgesetzes.
Der Vortrag ist in den „Ordensnachrichten“ 1/2011, S. 35-41 erschienen.

Isnard Frank-Kolloquium

Anlässlich des 1. Jahrestags seines Todes hat der Wiener Dominikanerkonvent in einem Kolloquium am 12. Oktober 2011 Leben und Werk von P. Isnard Frank OP gewürdigt. Der in Ulm geborene Isnard Wilhem Frank war 1953 in die Süddeutsch-Österreichische Provinz des Dominikanerordens eingetreten. Er hat das traditionsreiche Institut für Österreichische Geschichtsforschung in Wien absolviert und wurde im Jahr 1979 als Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an die Theologische Fakultät der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität berufen. 1996 wurde er pensioniert und kehrte zwei Jahre später wieder nach Wien zurück. P. Isnard war nicht nur Ordensarchivar, sondern ein international anerkannter Historiker. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der mittelalterlichen Kirchengeschichte und in der Geschichte der Orden, besonders der Dominikaner. Eines seiner letzten Werke war das „Lexikon des Mönchtums und der Orden“, das 2005 erschienen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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