Benediktinerstift Altenburg

Abt Placidus Much-Straße 1
A-3591 Altenburg
Tel: + 43 - (0)2982 - 3451

GruenderIn/StifterIn: 
Gräfin Hildburg von Poigen-Rebgau
Geschichte: 

Im Jahr 1144 übergab die Gräfin Hildburg, die Witwe Gebhards von Poigen, das von ihr gestiftete Benediktinerkloster zu Altenburg dem Passauer Bischof, nachdem es von Mönchen aus St. Lambrecht besiedelt worden war. Die heute erhaltene barocke Klosteranlage entstand unter den Äbten Maurus Boxler und Placidus Much. 1940 wurde das Kloster beschlagnahmt und 1941 enteignet, der Abt verhaftet und der Konvent ausgewiesen. Ab 1945 waren Truppenteile der Sowjetarmee im Kloster untergebracht.

Werke und Pfarren: 
  • Inkorporierte Pfarren: Altenburg, Horn, Strögen-Frauenhofen, Röhrenbach, St. Marein (Wallfahrtspfarre), Maria Dreieichen (Wallfahrtspfarre)
  • Unter Joseph II. wurde die Zahl der Stiftspfarren auf neun vermehrt, die heute betreuten sechs Pfarren (Altenburg, Horn, Stögen-Frauenhofen, Röhrenbach, St. Marein [Wallfahrtspfarre], gehörten aber bereits seit dem Mittelalter zum klösterlichen Seelsorgebereich. Die Wallfahrtskirche Maria Dreieichen wird seit 1656 vom Stift betreut.
Publikationen der Ordensgemeinschaft: 
  • Altenburger. Mitteilung für die Altenburger Stiftspfarren 1.2008
Literatur: 
  • Benediktinerstift Altenburg. Mittelalterliches Kloster und barocker Kosmos, hg. von Albert Groiß – Werner Telesko (Wien 2008).
  • Hanna Egger, Altenburg, in: Germania Benedictina 3/1: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Österreich und Südtirol, hg. von Ulrich Faust - Waltraud Krassnig (St. Ottilien 2000) 213-289.
Stiftsarchiv Altenburg

Abt Placidus Much-Straße 1
A-3591 Altenburg
Kontakt: P. Albert Groiß OSB
E-Mail: archiv[at]stift-altenburg.at

Die Archivordnung geht auf eine Neuordnung und -inventarisierung zurück, die 1955 abgeschlossen wurde. Eine Neuaufstellung des Archivs erfolgte 2006. Das Archiv ist in 10 Hauptgruppen unterteilt: 1. Archivalische Bücher, 2. Haus und Konvent, 3. Pfarr- und Schulakten, 4. Bauakten, 5. Herrschaftsarchiv, 6. Altes Wirtschaftsarchiv, 7. Neues Wirtschaftsarchiv, 8. Bildsammlung, 9. Partezettel, 10. Sammlungen.

Findmittel des Archivs: 
Literatur zum Archiv: 
  • Karin Winter/Kathrin Kininger, Stiftsarchiv - Gedächtnis des Hauses, in: Benediktinerstift Altenburg. Mittelalterliches Kloster und barocker Kosmos, hg. von Albert Groiß – Werner Telesko (Wien 2008) 56-59.
  • Karin Winter/Kathrin Kininger, Stiftsarchiv Altenburg. Ordnung und Erschließung in Theorie und Praxis (Dipl.arbeit Universität Wien 2008).
Stiftsbibliothek Altenburg

Abt Placidus Much-Straße 1
A-3591 Altenburg
Kontakt: P. Albert Groiß OSB
E-Mail: archiv[at]stift-altenburg.at

Die Bibliothek besitzt rund 25.000 Bände, 150 Inkunabeln und 383 Handschriften.
Bibliotheksbeschreibungen: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände und Klosterbibliotheken in Österreich

Kataloge der Bibliothek: 
Literatur zur Bibliothek: 
  • Werner Telesko, Bibliothek - Tempel der Weisheit, in: Benediktinerstift Altenburg. Mittelalterliches Kloster und barocker Kosmos, hg. von Albert Groiß - Werner Telesko (Wien 2008) 112-121.
  • Ralph Andraschek-Holzer, Buchaufstellung und Bestandsbenutzung in der Bibliotheksgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der historischen Altenburger Stiftsbibliothek, in: Das Waldviertel 47 (1998), 192–202.
  • Leander Helmling, Zwei alte Bücherverzeichnisse im Stift Altenburg, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 11 (1924), 233–240.
  • Gregor Schweighofer, Die Altenburger Klosterbibliothek, in: Biblos 3 (1958), 110–123.
  • K. Mittendorfer / A. Kaiser, Altenburg. Bibliothek des Benediktinerstiftes, in: W. Buchinger u. K. Mittendorfer (Bearb.), Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich Bd. 3, Burgendland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg (Hildesheim-Zürich-New York 1996), S. 87-93.
Sammlungen und Museum des Stiftes Altenburg

Abt Placidus Much-Straße 1
A-3591 Altenburg

Objekte aus den Sammlungen des Stiftes sind im Stiftsmuseum ausgestellt.

Literatur zu den Sammlungen: 
  • Hanna Egger, Stift Altenburg und seine Kunstschätze (St. Pölten – Wien 1981).
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