Weblog von Helga Penz

Wir beraten und helfen …

… bei der Schätzung, Ordnung und Inventarisierung der KulturWerte in Klöstern und
Orden sowie bei der Suche von Fachpersonal.
… bei einer bevorstehenden Auflösung von Ordenshäusern und der Weitervermittlung von
liturgischen und anderen Gegenständen.
… bei Renovierungen und Neugestaltungen von Kapellen und liturgischen Orten.
… bei Restaurierungen und bei Maßnahmen für die richtige Lagerung und Pflege.
… bei der Erarbeitung von Pastoralkonzepten, damit KulturWerte zum Zeugnis
für Ordens- und Glaubensleben werden.

"Wenn Du es begriffen hast, ist es nicht Gott" (Augustinus)

Jesuitenkirche Wien, Steinbrener/Dempf & Huber

Dem Thema moderne Kunst und Kirche widmete sich der Arbeitskreis für die Inventarisation und Pflege des kirchlichen Kunstgutes bei seiner 26. Jahrestagung am 16./17. November 2017 in Wien. Rund 60 TeilnehmerInnen aus deutschen und österreichischen Diözesankonservatoraten waren gekommen. Auch das Referat für die Kulturgüter der Orden war als Mitglied des Arbeitskreises vertreten.

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Neuklosters neue Kunst- und Wunderkammer

P. Walter Ludwig OCist. zeigt die Kunstschätze von Neukloster.

Der Prior von Neukloster und Stadtpfarrer von Wiener Neustadt, P. Walter Ludwig OCist., führte am 17. November 2017 gemeinsam mit Johanna Wilk (Hochschule für Angewandte Kunst) eine kleine Gruppe des Internationalen Instituts für Konservierung historischer und künstlerischer Werke (IIC Austria) durch die neue Schausammlung.

Töchter der göttlichen Liebe eröffnen Jubiläumsjahr

Provinzoberin Sr. M. Emanuela Cermak eröffnet das Jubiläumsjahr.

Auf eine 150jährige Tradition blicken die Töchter der göttlichen Liebe zurück. Aus den bescheidenen Anfängen im Jahr 1868 in einer kleinen Wiener Mietwohnung hat sich ein international tätiger Frauenorden entwickelt. Am 21. November 2017, am Tag Mariä Opferung, dem Gründungstag, wurde das Jubiläumsjahr eröffnet.

Ordensjubiläen 2018

Hl. Erentrudis

Wenn eine Ordensgemeinschaft einen runden Geburtstag hat, dann ist das Anlass zum Feiern. Auf die längste Tradition können 2018 die Trinitarier zurückblicken: Der Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Befreiung der Gefangenen wurde von Johannes von Matha in Frankreich gegründet und vor 825 Jahren, am 17. Dezember 1198, von Papst Innozenz III. anerkannt. Die ersten Trinitarier („Weißspanier“) kamen nach der zweiten Belagerung Wiens durch die Osmanen 1687 nach Wien, wurden unter Kaiser Joseph II. aufgehoben und kehrten erst Anfang des 20.

Stiftsarchiv St. Florian erhält Brucknerbrief geschenkt

Stiftsarchivar Friedrich Buchmayer mit Brucknerbrief

Anton Bruckner war dem Augustiner-Chorherrenstift Zeit seines Lebens sehr verbunden, und auch seine letzte Ruhestätte hat der Komponist hier gefunden. Im Stift wird sein Andenken gepflegt. Umso mehr freut man sich jetzt über ein besonderes Geschenk an das Stift: einen Orginalbrief, den Bruckner am 21. August 1887 in St. Florian an Marie Richter, die Gattin des Dirigenten Hans Richter geschrieben hat. Hans Richter hatte die Vierte und die Achte Sinfonie Bruckners uraufgeführt.

Kulturerbe-Rettung im Bräustüberl

Das Müllner Bräustübl  ist eine Salzburger Institution und bei Einheimischen wie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Im Jahr 2017 hat der Betreiber, die Benediktinerabtei Michaelbeuern, ein Salzburger Kulturerbe gerettet, indem es im Bräustübl wiederverwendet wurde. Es ist die Rede von der Ausstattung des sogenannten Marmorsaals im Salzburger Bahnhofsrestaurant, der 2009 bei der Erneuerung des Bahnhofs abgetragen wurde. Mit dem Einbau in einen neuen, 160 Quadratmeter großen Saal im bisherigen Innenhof des Augustiner Bräu fanden die prachtvollen Materalien eine passende Verwendung.

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