Weblog von Redaktion

Praxistag Inventarisierung und Digitalisierung

Bereits 1999 wies die Päpstliche Kommission für die Kulturgüter auf die „Notwendigkeit und Dringlichkeit der Inventarisierung und Katalogisierung von Kulturgütern der Kirche“ hin. Kunstwerke wie Bilder und Plastiken, liturgische Gegenstände, aber auch Dinge aus dem Alltagsleben im Kloster können Zeugnisse von Ordens- und Glaubensleben sein. Sie sollen erhalten und als pastorale Güter in den Dienst der Verkündigung gestellt werden. Dazu braucht es eine Bestandsaufnahme und ein Kulturwerteinventar.

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Jahrestagung der kirchlichen Bibliothken

Stiftsbibliothek Schlierbach

Die Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken 2018 steht ganz im Zeichen der Frage: Wie können wir im Bibliothekenbereich besser zusammenarbeiten? Wir treffen einander am 28./29. Mai 2018 in Stift Schlierbach. Ferdinand Kaineder, der Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, macht mit uns einen Workshop zum Thema „Wo sind die Synapsen - Kooperationsmöglichkeiten kirchlicher Bibliotheken“.

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Neues Leben in alten Gemäuern

Missionshaus St. Gabriel, ehemaliges Refektorium

Die Steyler Missionare bewohnen seit fast 130 Jahren ein 30.000 m2 großes Areal in Maria Enzersdorf im Süden von Wien. Ursprünglich gegründet um in die Welt hinauszugehen und anderen Kulturen zu begegnen, haben sich die Zeiten geändert. Die älteren Ordensbrüder sind aus den Missionsländern heimgekehrt um ihren Lebensabend in „St. Gabriel“ zu verbringen. Doch das Ordenshaus ist für 45 Ordensmänner viel zu groß geworden. So hat die Gemeinschaft voller Offenheit und Mut mit einem Immobilienfond ein außergewöhnliches Nutzungskonzept entwickelt. Nun kommt die Welt nach St. Gabriel!

Auf einen Blick - das Archiv von St. Peter in Zahlen

Gerald Hirtner bei der Ordensarchivtagung 2014 in St. Peter

Seit zehn Jahren ist Gerald Hirtner, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive, nun schon Archivar in der Erzabtei St. Peter. Er hat sein Amtsjubiläum zum Anlass genommen, die Bilanz seiner Tätigkeit in Zahlen darzustellen. Natürlich ist sehr vieles in der archivischen und historischen Arbeit nicht quantifizierbar, die wissenschaftlichen und organisatorischen Leistungen bei der Betreuung und Bearbeitung eines so bedeutenden Archivs wie jenes der Erzabtei St. Peter lassen sich nicht messen.

Sr. M. Annutiata vom Kreuz OCD (1929-2018)

Sr. M. Annutiata vom Kreuz OCD (1929-2018)

Sr. Maria Annuntiata war Archivarin, Bibliothekarin und Historikerin im Innsbrucker Karmel. Ein gebürtige Grazerin trat Elfriede Lackner nach ihrem Studium 1953 zuerst in den Karmel von Mayerling ein und erhielt den Namen Maria Annuntiata vom Kreuz, doch kurz vor der Profess wurde sie entlassen, so wie auch schon einige Mitnovizinnen vor ihr – eine Entscheidung, die in ihren Augen ungerecht war. Sie durfte schließlich 1958 zu einem Neubeginn in den Karmel St. Josef in Wien-Baumgarten wechseln, wo sie 1960 die feierliche Profess ablegte. Doch Wien sollte nicht ihre letzte Station bleiben.

Ein neues Zuhause am Heiligen Berg

Eine erfolgreiche Vermittlung ist uns für die Kapellenausstattung einer Wiener Schwesterngemeinschaft gelungen, die ihre Niederlassung aufgeben und ihre Kapelle auflösen mussten. Gerade Tabernakel sind oft schwierig weiterzugeben, aber das schöne Stück der Schwestern hat seinen Weg auf den Frauenberg bei Admont gefunden.

Der Traum vom Kloster

Der Traum vom Kloster. Stift Klosterneuburg, Lithographie von Leopold Ernst, 1846

Der Traum vom Kloster. Kunst und Kultur der Orden im 19. Jahrhundert – das ist das Thema eines internationalen Kultursymposiums, welches das Referat für die Kulturgüter der Orden gemeinsam mit dem Stiftsmuseum Klosterneuburg anlässlich des 900-Jahr-Jubiliäums des Stiftes veranstalten wird. Das Symposium wird von 15.–17. Oktober 2014 im Stift Klosterneuburg stattfinden.

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