Diözese Graz-Seckau

Augustiner-Chorherrenkloster Rottenmann

Adresse: 

r.k. Stadtpfarrkirche Rottenmann
8786 Rottenmann

Kaiser Friedrich III. machte das Ansinnen des begüterten Rottenmanner Bürgers Wolfgang Dietz, ein Augustiner-Chorherrenkloster im Geiste der Raudnitzer Reform zu stiften, zu seinem eigenen Anliegen. 1455 erhielt er die päpstliche Bestätigung. Die ersten Chorherren, die im Bürgerspital angesiedelt wurden, kamen aus dem Reformstift St. Dorothea in Wien.

Augustiner-Chorherrenstift Stainz

Adresse: 

Schlossplatz 5
A-8510 Stainz

Um das Jahr 1229 gründete der steierische Ministeriale Leutold von Wildon an einer älteren Katharinenkirche in Stainz ein Augustiner-Chorherrenkloster, dessen erste Konventualen aus dem Stift Seckau berufen wurden. Die Neugründung gehörte zu den kleineren steierischen Stiften und hatte in der Reformationsstift mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Augustiner-Chorherrenstift Pöllau

Adresse: 

Schloß 1 A
8225 Pöllau

Das Augustiner-Chorherrenkloster wurde von Hans von Neuberg testamentarisch im Jahr 1482 gestiftet und von seinen Erben 1504 am Adelssitz Pöllau errichtet. Besiedelt wurde es von Chorherren des Stiftes Vorau. Das kleine Kloster entwickelte sich an seinem Sitz, den es anfänglich noch mit Graf Christoph von St. Georgen und Pösing, Vollzieher der Stiftung, teilte, langsam - es blieb ein kleiner Konvent, sodass 1617 die Jesuiten den Versuch unternahmen, das Stift Pöllau zu erwerben. Noch im 17. Jahrhunderten erfolgten aufgrund des geringen Personalstands Postulationen der Pröpste.

Zisterzienserkloster Neuberg an der Mürz

Adresse: 

Stift Neuberg
A-8692 Neuberg/Mürz

Das Zisterzienserstift im steierischen Neuberg wurde 1327 von Otto dem Fröhlichen, einem Sohn Herzog Albrechts I. von Österreich, gegründet und von Stift Heiligenkreuz besiedelt. Das Kloster hatte einige Bedeutung für die frühen Habsburger, die sich hier zum Abschluss von Haus- und Teilungsverträgen trafen. Im 15. Jahrhunderten fanden viele durch die Hussitenkriege aus Böhmen und Mähren vertriebene Zisterzienser hier Aufnahme. 1446 wurde die gotische Hallenkirche, die bis heute nahezu unverändert erhalten ist, fertiggestellt.

Benediktinerstift Admont

Adresse: 

A-8911 Admont 1
Tel: + 43 - (0)3613 - 2312

Für die Dotation des Benediktinerstifts Admont hat der Gründer Erzbischof Gebhard von Salzburg 1074 nach späterer Überlieferung auch eine Schenkung der hl. Hemma von Gurk herangezogen. Die ersten Mönche wurden aus der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg entsandt. Im Hochmittelalter wurde Admont ein monastisches Zentrum für den gesamten süddeutsch-österreichischen Raum. Im Zuge der Hirsauer Reform wurden von Admont 25 Abteien reformiert, eine berühmte Schreibschule entstand in Admont.

Zisterzienserstift Rein

Adresse: 

Rein 1
A-8103 Rein
Tel: +43 - (0)3124 - 516 210

Stift Rein wurde 1129 gegründet und ist heute das weltweit älteste Zisterzienserkloster. Noch zu Lebzeiten des heiligen Bernhard erfolgte seine Stiftung durch Markgraf Leopold I. von Steier. Die ersten Mönche kamen aus Ebrach in Franken. Reiner Mönche gründeten 4 Tochterklöster: 1138 Sittich (Stična) in Slowenien, 1146 Wilhering bei Linz, 1444 das Neukloster bei Wiener Neustadt und 1620 Schlierbach in Oberösterreich. Im Zweiten Weltkrieg wurde Stift Rein enteignet und die Mönche konnten erst 1945 wieder zurückkehren.

Benediktinerabtei Seckau

Adresse: 

Seckau 1
A-8732 Seckau
Tel: + 43 - (0)3514 - 5234

Im Jahr 1883 kaufte die Beuroner Benediktinerkongregation das Klostergebäude des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes Seckau, das von 1140 bis 1782 bestanden hatte. 1887 wurde das Kloster Seckau zur Abtei erhoben und zu einem bedeutenden Zentrum der Beuroner Liturgischen Bewegung. 1926 entstand das Abteigymnasium.

Augustiner Chorherrenstift Vorau

Adresse: 

A-8250 Vorau 1
Tel: +43 - (0)3337 - 23510

Vorau wurde 1163 von Markgraf Otakar III. von Steier in jenem Gebiet gegründet, das er von Graf Ekbert II. von Formach-Pitten geerbt hatte. Um den Ausbau des Landes voranzutreiben, übertrug er den ererbten Besitz dem Erzbischof von Salzburg für die Gründung eines Chorherrenklosters an einer bereits bestehenden St. Thomas-Kirche.

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