Dominikanerkonvent Friesach

Stadtgrabengasse 5
A-9360 Friesach

GruenderIn/StifterIn: 
hl. Dominikus (gest. 1221)
Geschichte: 

Der „Orden der Predigerbrüder“ wurde vom hl. Dominikus im Jahr 1216 gegründet. Friesach ist das älteste Dominikanerkloster im deutschen Sprachraum. Es wurde zwischen 1217 und 1221 gegründet, 1255 wurde innerhalb der Stadt ein neues Kloster errichtet. Das heutige Kloster wurde 1673 erbaut. 1858 musste das Kloster an die Dominikanerinnen aus Lienz verpachtet werden, 1890 wurde es wiederbesiedelt und 2012 schließlich aufgehoben. 2015 wurde das Klostergebäude von der Trachtenmanufaktur Wolfgang Boos gekauft, die schon zuvor Pächter im Kloster gewesen war.

Niederlassungen: 

Das Dominikanerkloster in Wien gehört zur Süddeutsch-österreichischen Provinz, die Gemeinschaft in Retz ist eine slowakische Niederlassung des Ordens.

Literatur: 
  • Karl Maximilian Tschiggerl, Die Bedeutung des Predigerklosters Friesach für das theologisch-religiöse Leben in seinem Umfeld von seiner Gründung bis zu den neuzeitlichen Reformbemühungen - dargelegt insbesondere anhand des Registrum Anniversariorum und der Prokuraturhefte (Diss. Univ. Graz 2001).
Anmerkungen zum Archiv: 

Das Konventarchiv wurde dem Archiv der Diözese Gurk übergeben.

Bibliothek des Dominikanerklosters Friesach

Der Buchbestand umfasste 7.500 Bände, davon 15 Inkunabeln sowie Handschriften.
Siehe: Klosterbibliotheken in Österreich

Anmerkungen zur Bibliothek: 

Mittelalterliche Handschriften, Inkunabeln und Drucke bis 1600 wurden in das Dominikanerkloster Wien gebracht, spezifisch dominikanische Literatur auf Dominikanerkonvente verteilt.

Farbbalken