Institut Sancta Christiana - Österreichische Provinz

Hochstraße 8
A-1230 Wien-Rodaun
Tel: +43 - (0)1 - 8887 160

GruenderIn/StifterIn: 
Anne de Méjanès
Geschichte: 

Anne-Victoire und ihr Gatte, Alexis de Méjanès, zogen sich während der Wirren der Französischen Revolution in das kleine Dorf Argancy, in der Nähe von Metz, zurück. Das Ehepaar sah die Not und suchte sie zu lindern. Bald schlossen sich ihnen Menschen an; sie unterrichten die Kinder, eröffneten eine Spinnstube, besuchten und pflegten Kranke und widmeten sich dem gemeinsamen Gebet. Nach dem Tod von Alexis de Méjanès entdeckte der Bischof von Metz, Mgr. Jauffret, die Gruppe und bat sie, ihm beim Aufbau der Diözese zu helfen. Am 20. April 1807 wurde die Kongregation der Schwestern der Kindheit Jesu und Mariens gegründet. Als Schutzpatronin schlägt der Bischof die Heilige Christiana - Apostel von Georgien - vor.
1854 werden die Schwestern nach Frohsdorf gerufen um dort die erste Niederlassung in Österreich zu gründen. 1898 folgen die Schule mit Internat in Wien-Rodaun und 1904 die dritte Niederlassung in Wiener Neustadt. Das Institut widmet sich heute Erziehungs- und Bildungsaufgaben, in Afrika besonders auch mit Frauen.

Niederlassungen: 
  •  Wien-Rodaun
  • Wiener Neustadt
  • Frohsdorf, Gem. Lanzenkirchen
Werke und Pfarren: 
  • Die Schulen in Wien, Wiener Neustadt und Frohsdorf werden vom Schulverein Institut Sancta Christiana geführt.
Literatur: 
  • Augustina Berghofer, 100 Jahre Sta. Christiana Frohsdorf 1854-1954 (Frohsdorf 1954).
  • Susanne Kosarz, Zur Geschichte der katholischen Privatschulen. Sta. Christiana in Österreich (Dipl.Arb. Univ. Wien 2008).
  • Festschrift der Privatschulen des Schulvereines Institut Sancta Christiana Wiener Neustadt anlässlich des 100-jährigen Bestandes (Wiener Neustadt 2004).
Archiv des Instituts Sta. Christina

Hochstraße 8
A-1230 Wien-Rodaun
Kontakt: Sr. Franziska Sucharipa

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