Joachim Hohensinn - Malerei für den Hochaltar in der Jesuitenkirche


Beschreibung:
Joachim Hohensinn ist kein Maler. Er ist ein Spachtler. Er malt nicht, sondern trägt mit der Spachtel Farbe auf. Mit der Malerei für den Hochaltar der Jesuitenkirche hat sich Joachim Hohensinn in das sehr große Format gewagt. Der Stuckmarmor der Kirche, die schleierartige Oberfläche der mit großer Kunstfertigkeit gestalteten Säulen und Wände, kommt seiner Arbeit entgegen. Doch ist hier alles voll von heftiger Bewegung, ein Auf und Ab, ein Hin und Her. Hier wird erzählt von Heiligen, von Gott, von einem reichen Geschehen zwischen Himmel und Erde. Joachim Hohensinn antwortet auf all das mit der immer gleichen Bewegung von links nach rechts. Die von der Hand geführte Spachtel baut einen Farbraum auf, nach der Tiefe, der Höhe und der Breite. Die Breite entspricht der Reichweite der Arme. Die Malerei für den Hochaltar erzählt von einem immer gleichen Tun. Sie erzählt vom Auftragen und Abtragen, von Mehren und Mindern, von Zartem und Grobem. Sie bildet einen Schleier, der hellsichtig macht. Sie begleitet auf diese Weise das in der Jesuitenkirche zu Ostern gefeierte Geschehen der Selbstentäußerung Gottes und des Aufblühens einer neuen Schöpfung, des Todes und der Auferstehung. Zu besichtigen ist die Arbeit von Hohensinn bis Mitte Juni 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr, Eintritt frei.

Veranstalter:
Jesuitenkirche Wien

Wo?
Jesuitenkirche Wien
Dr. Ignaz Seipel Platz 1
1010 Wien

Wann ?
Beginn: 07.03.2019 19:30
Ende: 15.06.2019 19:00

WWW:
https://jesuitenkunst.at/2019/03/01/joachim-hohensinnmalerei-fuer-den-hochaltar/

Farbbalken