Karmelitinnen in Linz

Langgasse 17
A-4020 Linz
Tel: +43 - (0)732 - 663 410

GruenderIn/StifterIn: 
Teresa von Avila (1515-1582); Eleonore von Pfalz-Neuburg (1655-1720)
Geschichte: 

Das Kloster der Karmelitinnen in Linz wurde 1710 als Stiftung der Kaiserin Eleonora, Gemahlin Leopolds I., errichtet und unter Kaiser Joseph II. 1782 aufgehoben. Das Gebäude wurde von den Barmherzigen Brüdern übernommen, die darin ein Krankenhaus einrichteten. Ein neuer Karmel wurde 1860 von der Linzerin Anna Sayer gestiftet und von Graz aus besiedelt. Von den Nationalsozialisten wurde das Kloster beschlagnahmt und die Schwestern vertrieben, die Klosterkirche wurde zerbombt. Eine neue Kirche wurde 1962 eingeweiht.
Der Orden der Unbeschuhten Karmeliten ist ein Reformzweig des Karmelitenordens, der von Teresa von Avila begründet und 1593 selbstständig wurde. Zum Teresianischen Karmel in Österreich gehören elf Schwesternklöster in Bärnbach, Gmunden, Graz, Himmelau (St. Michael i.L.), Innsbruck, Linz, Maria Jeutendorf, Mariazell, Mayerling (Alland), Rankweil, Wien, vier Brüderklöster in Graz, Innsbruck, Linz und Wien und zwei karmelitanische Schwesternkongregationen: Marienschwestern vom Karmel und Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu.

Literatur: 
  • Raimund Bruderhofer, Die Niederlassungen des Karmelitenordens in Oberösterreich zur Zeit des Nationalsozialismus (Linz 1980).
  • 125 Jahre „Karmel zur Unbefleckten Empfängnis Mariens“ in Linz. Hg. v. Karmel zur Unbefleckten Empfängnis (Linz 1985).
  • O. Schmid, Das einstige Kloster der Karmelitinnen in Linz (Linz 1882).
Archiv des Karmelitinnenklosters Linz

Langgasse 17
A-4020 Linz
Kontakt: Ordensleitung

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