Kloster

Franziskanerkloster Güssing

Adresse: 

Franziskanerplatz 1
A-7540 Güssing
Tel: +43 (3322) 42339

Das Güssinger Franziskanerkloster wurde von Adam I. Batthyány (1610-1659), Inhaber von Burg und Herrschaft Güssing, zur Bekämpfung des protestantischen Glaubens gegründet. Nach zehnjähriger Bauzeit bezogen 1648 die Franziskaner das Kloster neben der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Vom Kloster wird die Familiengruft Batthyany betreut, es ist die zweitgrößte private Gruft in Österreich nach der Kaisergruft bei den Kapuzinern in Wien. Hier ruht auch Ladislaus Batthyany-Strattmann (1870–1931), der erste Burgenländer, der selig gesprochen wurde.

Kapuzinerkloster Brixen

Adresse: 

Runggadgasse 23
I–39042 Brixen

Der Orden der Kapuziner ist ein im 16. Jahrhundert entstandener franziskanischer Reformorden, der das karitative und pastorale Apostolat mit einem eremitisch-klösterlichen Leben verband („Minderbrüder vom eremitischen Leben“). Die päpstliche Approbation als Orden erfolgte 1528 durch Papst Clemens VII.

Augustiner-Chorherrenkloster Suben

Adresse: 

Kirchenplatz 1
4975 Suben

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts stiftete Tuta Gräfin von Formbach am Sitz der Familie in Suben ein Kollegiatstift. Der Enkel Tutas, Bischof Altmann von Trient, dotierte 1125 das Kloster und gilt als zweiter Stifter. 1142 führte Bischof Altmann von Passau in Suben die Augustinusregel ein und unterstellte das Kloster dem Erzbistum Salzburg. Die Pröpste wurden bis 1474 durch das Salzburger Domkapitel bestellt, dann erhielt Suben das Recht der freien Propstwahl. Bis zum 15. Jahrhundert bestand auch ein Chorfrauenkonvent.

Zisterzienserkloster Säusenstein

Adresse: 

Säusenstein
Schlossstraße 14
3374 Ybbs an der Donau

Das Kloster in Säusenstein, hart an der Donau gelegen, wurde 1334 von Eberhard V. von Wallsee gestiftet, ursprünglich für Augustiner-Eremiten, dann jedoch von Zisterziensern von Stift Zwettl besiedelt. Die Äbte von Säusenbach waren wegen des gleichen Stifters auch Vateräbte des Zisterzienserinnenklosters Schlierbach. Die Barockisierung der mittelalterlichen Klosteranlage erfolgte nach einem Brand 1703. Das Kloster wurde 1789 unter Kaiser Josef II. aufgehoben.

Zisterzienserkloster Viktring

Adresse: 

Pfarre Stift Viktring
Stift-Viktring-Straße 25
9073 Viktring

Das Zisterzienserkloster im Kärntner Ort Viktring wurde 1142 von Graf Bernhard von Spannheim und seiner Frau Kunigunde gegründet. Die ersten Mönche wurden aus dem lothringischen Kloster Weiler-Bettnach berufen. 1234 wurde von Viktring aus das Kloster Landstraß in der Krain besiedelt. Ein bedeutender Abt des Mittelalters war Johann von Viktring (1312-1345), Berater des Herzogs Heinrich von Kärnten und als Verfasser des „Liber certarum historiarum“ einer der wichtigsten Geschichtsschreiber seiner Zeit.

Zisterzienserkloster Baumgartenberg

Adresse: 

4342 Baumgartenberg 1

Otto von Machland und seine Gemahlin stifteten 1141 an ihrem Sitz auf dem Ulrichsberg eine Zisterze, die „im Baumgarten“ errichtet wurde. Die ersten Mönche kamen aus Morimond, doch wurde das Kloster einer Gründung Morimonds, dem Stift Heiligenkreuz, unterstellt. Von der gotischen Bausubstanz ist heute kaum etwas erhalten, die Barockosierung begann im 17. Jahrhundert, Barockbaumeister der Kirche war Carlo Antonio Carlone.

Klarissenkloster St. Nikola

Adresse: 

Singerstraße 15
1010 Wien

Kaiserin Eleonore, Gattin Kaiser Ferdinands II., stiftete 1625 einen Klarissenkonvent im ehemaligen Waisenhaus der Stadt Wien (das von 1272 bis 1385 und dann wieder von 1529 bis 1535 ein Zisterzienserinnenkloster gewesen war, dazwischen eine Hauslehranstalt des Stiftes Heiligenkreuz und von 1545 bis 1588 ein Franziskanerkloster). Die neu erbaute Kirche wurde 1653 geweiht, die Erneuerung des Klostergebäudes war 1731 fertig gestellt. 1782 wurde das Kloster unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. 1785 wurden die Kirche und das Konventgebäude abgerissen und Wohnhäuser errichtet.

Unbeschuhte Karmelitinnen – Kloster St. Joseph („Siebenbüchnerinnenkloster“)

Adresse: 

Salzgries 1-3
1010 Wien

Kaiserin Eleonore, Gattin Kaiser Ferdinands II., stiftete 1630 ein Kloster für Karmelitinnen und ließ einen Neubau aufrichten. Zum Kloster gehörte auch das ehemals sogenannte Haus „Zu den sieben Büchern“, das dem Kloster den volkstümlichen Namen gab. Die Einweihung des Klosters fand 1639 statt. Im Jahr 1782 wurde das Kloster aufgehoben und das Grab der Stifterin in die Fürstengruft im Stephansdom übertragen. Das Klostergebäude wurde als Gefängnis, die Kirche als Frauenarbeitshaus genutzt.

Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel („Königinkloster“)

Adresse: 

Josefsplatz 5
1010 Wien

1582 stiftete Königin Elisabeth, die Witwe Karls IX. von Frankreich und Tochter Kaiser Maximilians II., in Wien das Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel. Die ersten Nonnen kamen aus dem Kloster Anger in München. Der wichtigste Teil der wirtschaftlichen Ausstattung war das 1583 einverleibte, ab 1570 verödet gewesene ehemalige Benediktinerinnenkloster Erla (Niederösterreich). 1610 wurde auch das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Ybbs (Niederösterreich), das seit 1568 öde lag, dem Königinkloster inkorporiert. 1782 hob Kaiser Joseph II.

Augustiner-Chorfrauenkloster St. Jakob auf der Hülben

Die erste Nennung des vermutlich älteren Frauenklosters datiert von einer Urkunde aus 1301, mit welcher die Augustiner-Chorfrauen unter die Leitung des Propstes von Stift Klosterneuburg gestellt wurden. Bei der Belagerung Wiens 1529 wurde das Kloster schwer geschädigt, im Erdbebenjahr 1591 stürzte die Kirche ein. Eine Klosterreform und einige bauliche Erneuerungen brachten dem allerdings stets eher kleinen Kloster eine Konsolidierung. Im 18. Jahrhundert musste die Schule geschlossen werden. 1783 wurde das Kloster unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. Das Kloster wurde zur Hälfte dem k.k.

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