Klosterportal

Benediktinererstift Ossiach

Adresse: 

Ossiach 1
9570 Ossiach

Das Benediktinerkloster Ossiach wurde 1024 von den Eltern des Patriarchen von Aquileja Poppo gegründet. Dieser versuchte, das Stift, das im salzburgisch beeinflussten Teil Kärntens lag, unter den Einfluss seines Patriarchats zu stellen. Dies wurde ihm 1028 von Kaiser Konrad II. bestätigt. Diese Stellung Ossiachs als Eigenkloster Aquilejas blieb bis in das 13. Jahrhundert aufrecht. 1484 wurden Kloster und Kirche durch einen Brand nahezu völlig zerstört. Ein damals vor Ort bestehender Frauenkonvent wurde danach aufgelöst.

Benediktinererzabtei St. Peter

Adresse: 

St. Peter-Bezirk 1
A-5020 Salzburg
Tel: + 43 - (0)662 - 844 576 0

Das Kloster St. Peter in der Stadt Salzburg ist das älteste durchgängig bestehende Kloster im deutschsprachigen Raum und eine Gründung des hl. Rupert aus dem Jahr 696. Unter Virgil (745–784) wurde das Verbrüderungsbuch St. Peters angelegt. Es ist das älteste Buch Österreichs. Unter Abt Arn (785-821, Erzbischof 798) entstanden die ältesten Salzburger Güterverzeichnisse. Im Jahr 987 wurde die Personalunion des Abtes von St. Peter und des Erzbischofs von Salzburg gelöst.

Benediktinerinnen der Anbetung in Wien

Adresse: 

Liebhartstalstraße 52
A-1160 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 4862417

Das Mutterkloster der „Schwestern der ewigen Anbetung“ wurde 1851 vom Weltpriester Alois Faller im elsässischen Dorf Bellemagny (Baronsweiler) gegründet. Gründungszweck ist die Anbetung des allerheiligsten Altarsakraments, doch sollten die Schwestern neben dem kontemplativen Leben auch Aufgaben in Erziehung und Unterricht übernehmen.

Benediktinerinnen von der Hl. Lioba - Kloster St. Gabriel

Adresse: 

Kloster St. Gabriel
A-8222 St. Johann bei Herberstein 7A
Tel: +43 - (0)3113 - 51596

Die Abtei St. Gabriel wurde 1889 in Prag-Smichov als erstes Frauenkloster der Beuroner Benediktinerkongregation gegründet und 1891 zur Abtei erhoben. 1919 verließen die über 100 Ordensfrauen Prag und übersiedelten in die Burg Bertholdstein in Pertlstein im oststeirischen Hügelland. 2008 wurde der Standort aufgegeben. Zeitgleich erfolgte der Austritt aus der Beuroner Kongregation und St. Gabriel wurde durch den Bischof der Diözese Graz-Seckau in ein selbstständiges Priorat der Benediktinerinnen von der hl. Lioba umgewandelt.

Benediktinerinnen von Melchtal in Scharnitz

Adresse: 

Innsbrucker Straße 125
A-6108 Scharnitz
Tel: +43 - (0)5213 - 5203

Die Gründung der Schwesterngemeinschaft in Scharnitz 1897 geht auf P. Edmund Hager (1826-1906), Benediktiner aus der Abtei St. Peter in Salzburg, zurück. Er wollte nach dem Vorbild Don Boscos ein Mädchenheim errichten und kaufte ein Haus in Scharnitz. Er erbat von den Benediktinerinnen in Melchtal (Schweiz) Schwestern, die nach Scharnitz entsandt wurden. Die Kinder, die im Heim Aufnahme fanden, wurden meist vom Jugend-Fürsorgeverein vermittelt. 1960 wurde das Heim ausgebaut, 1972 in ein Internat und einen Hort umgewandelt und 2010 geschlossen.

Benediktinerinnen von Steinerkirchen

Adresse: 

Kirchenplatz 2
A-4652 Steinerkirchen an der Traun
Tel: +43 - (0)7241 - 2216

Die Ursprünge der Gemeinschaft reichen in die 1920er Jahre zurück und gehen auf die Initiative von P. Norbert Schachinger OSB (1897-1974) zurück, einem Benediktiner aus dem Stift Kremsmünster. Er konnte in den 1920er Jahren einige Frauen für karitative Einsätze in den Elendsvierteln von Linz und Steyr gewinnen. Diese Frauen waren als Benediktineroblatinnen dem Stift verbunden. 1932 fanden sie im neu erbauten Exerzitienhaus „Subiaco“ in Kremsmünster eine Heimstätte für ihr Gemeinschaftsleben.

Benediktinerinnenkloster Traunkirchen

Adresse: 

Pfarramt
Klosterplatz 1
4801 Traunkirchen

Urkundliche Zeugnisse für das Frauenkloster Traunkirchen sind erst ab 1181 überliefert, die Gründung dürfte jedoch bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts durch Otakar, Markgraf von Steier, erfolgt sein. Als wahrscheinliches Muttterkloster gilt die Abtei Nonnberg. Das Kloster trug ebenso wie der Nonnberg Merkmale eines adeligen Damenstifts.In der Reformationszeit neigten die Nonnen der lutherischen Lehre zu, der Konvent schrumpfte zusammen.

Benediktinerkloster Arnoldstein

Adresse: 

Klosterburg Arnoldstein
9601 Arnoldstein

Bischof Otto von Bamberg gründete auf Besitzungen seines Bistums in Kärnten, am Ort der vormaligen Eppensteiner Burg Arnoldstein, 1106/07 ein Benediktinerkloster. Die ersten Mönche kamen von der Bamberger Abtei Michelsberg, der erste Abt stammte aus der Abtei St. Paul im Lavanttal. Das Kloster machte die damals noch spärlich besiedelten Liegenschaften urbar und erhielt auch die Mauteinkünfte aus dem Kanaltal, dem Transit nach Italien. Das Kloster wurde das ganze Mittelalter in die Auseinandersetzungen zwischen dem Hochstift Bamberg und dem Kärntner Adel hineingezogen.

Benediktinerkloster Garsten

Adresse: 

Am Platzl 2
A-4451 Garsten

1082 gründete Ottokar II. (1082-1122), Eigenkirchenherr der Pfarre Garsten, dort ein weltliches Kollegiatstift. Als Tochtergründung Göttweigs wurde es um 1107 in ein Benediktinerkloster umgewandelt. 1179 bestätigte Papst Alexander III. alle bisherigen Schenkungen und Rechte des Klosters, unter anderen das Recht der freien Abtwahl.
1305 wurden dem Kloster die Patronatsrechte über Pfarrkirche, Burgkapelle und Spitalskapelle in Steyr übertragen.

Benediktinerkloster Gleink

Adresse: 

Gleinker Hauptstraße 20
4407 Steyr-Gleink

Die Stifter, die steirischen Ministerialen Arnhalm und Bruno von Gleink(-Volkenstorf), ließen ihre Feste um 1123 in ein Kloster umwandeln. Die Vogtei übernahm Markgraf Leopold I. von Steier, der die Abtei dotierte und dem Bistum Bamberg zueignete, das seine Rechte am Kloster bis ins 13. Jahrhundert behaupten konnte. Der erste Abt Ulrich kam aus dem naheliegenden Kloster Garsten, das dem Kloster Gleink auch das Gedankengut der cluniazensischen Reform vermittelte.

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