Klosterportal

Borromäerinnen in Wien

Adresse: 

Gentzgasse 104
A-1180 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 4706 718

Der Vater des an der Pest verstorbenen Armenadvokaten Joseph Chauvenel erfüllte den letzten Willen seines Sohnes und stiftete 1652 in Nancy (Frankreich) ein Haus der Barmherzigkeit. Die Pflege der Armen und Kranken wurde unverheirateten Frauen („älteren Mädchen und tugendhaften Witwen“) übertragen, die als Barmherzige Schwestern das Werk weiterführten. Sie erhielten später ein größeres Haus, das dem hl. Karl Borromäus geweiht war, sodass die in diesem Haus wirkenden Schwestern von der Bevölkerung „Borromäerinnen“ genannt wurden.

Caritas Socialis

Adresse: 

Pramergasse 9
A-1090 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 310 384 30
  

Die Caritas Socialis (CS) wurde 1919 von Hildegard Burjan als geistliche Gemeinschaft von Frauen in der katholischen Kirche gegründet, um soziale Nöte aufzugreifen. Verheiratet, Mutter, Akademikerin mit wachem Blick für gesellschaftliche Entwicklungen beschritt Hildegard Burjan neue Wege der Hilfe – als Gründerin des Vereins christlicher Heimarbeiterinnen (1912), als Wiener Gemeinderätin (1918), als erste christlichsoziale weibliche Abgeordnete im Parlament, als Gründerin der Caritas Socialis.

Claretiner

Adresse: 

Bennogasse 21
A-1080 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 406 23 10

1849 gründete der spanische Priester und Prediger Antonius Maria Claret in Vic (Nordspanien) eine Kongregation, die sich in der liberalen Ära besonders volkmissionarischen Aufgaben widmen sollte. Während der spanischen Revolution 1868 wurde die Kongregation vom Staat aufgelöst und alle Missionare mussten nach Frankreich fliehen. Die Gemeinschaft wurde 1870 päpstlich approbiert.

Comboni Missionare vom Herzen Jesu

Adresse: 

Autaler Straße 3
A-8042 Graz-Messendorf
Tel: + 43 - (0)316 - 40 28 35

Der Priester, Afrikamissionar und spätere Bischof von Khartum (Sudan) Daniel Comboni (1831–1881) gründete 1867 in Verona ein „Missionsinstitut für Afrika“. 1885 wurde das Institut in eine religiöse Kongregation mit dem Namen „Söhne des Heiligsten Herzens“ (Filii Sacratissimi Cordis-FSC) umgewandelt. 1908 erwarb die Gemeinschaft eine Niederlassung in Messendorf bei Graz zur Ausbildung von Brudermissionaren. 1923 wurde die Kongregation in eine italienische und in eine deutschsprachige Kongregation geteilt.

Congregatio Jesu ("Englische Fräulein") in Österreich

Adresse: 

Lilienhof - Stattersdorfer Hauptstraße 62
A-3100 St. Pölten
Tel: +43 - (0)2742 - 256 654

Das Institutum Beatae Mariae Virginis (seit 2004 Congregatio Jesu) ist eine von der Engländerin Mary Ward (1585–1645) begründete Ordensgemeinschaft, meist „Englische Fräulein“ genannt. An jesuitischen Konstitutionen und Spiritualität orientierend gehört der Orden zu den ältesten und bedeutendsten weiblichen Orden für Erziehung und pastorale Dienste. Die Niederlassung der Englischen Fräulein in St. Pölten wurde 1706 von der Generaloberin in München initiiert. 1742 wurde das Haus vom bayerischen Generalat gelöst, und der Oberin von St.

Daughters of Mary Mother of Mercy

Adresse: 

Bierwolfgasse 18
A - 2103 Langenzersdorf
Tel: +43 - (0)2244 - 65692

Die Kongregation der Töchter Mariens, Mutter der Barmherzigkeit wurde im Jahr 1961 von Anthony Gogo Nwedo (1912-2000), Bischof der Diözese Umuahia in Nigeria gegründet und 1994 päpstlich anerkannt. Der Bischof wollte einer Ordenskongregation die Aufgabe katholischer Schulen und Heime übertragen und gründete dafür eine eigene Gemeinschaft. Die ersten Schwestern wurden von den Petrus-Claver-Schwestern ausgebildet. Die neue Kongregation wuchs und errichtete in anderen Ländern Afrikas und auch in Europa Niederlassungen.

Deutscher Orden in Österreich

Adresse: 

Singerstraße 7
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 512 15 52

Gegründet wurde die Gemeinschaft vor den Toren Akkons im Jahre 1190 als Hospitalbruderschaft, aus der dann sehr schnell ein Ritterorden wurde. Es folgte eine rasche Ausbreitung rund um das Mittelmeer und bis nach Preußen und ins Baltikum, wo ein eigener Ordensstaat entsteht. Dort wird nach dem Fall des Heiligen Landes (1291), nachdem Venedig für 18 Jahre Sitz des Ordens war, auf der Marienburg (später Königsberg) der Hauptsitz des Ordens errichtet.

Deutschordensschwestern - Österreichische Provinz

Adresse: 

St. Veiter-Straße 12
A-9360 Friesach
Tel: +43 - (0)4268 - 2691 2900

Im 16. Jahrhundert infolge der Reformation erloschen wurde der Schwesternzweig des Deutschen Ordens mit Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Zams 1840 wiederbelebt, um den Orden seinen ursprünglichen Bestimmungen näherzuführen. 1854 bestätigte Papst Pius IX. das Schwesterninstitut, das damals bereits Niederlassungen in Südtirol (Lanegg), Schlesien (Troppau) und Tschechien (Freudenthal) hatte. Weitere Häuser wurden in Friesach (Kärnten) und in Friedau (heute Slowenien) errichtet.

Dienerinnen Christi

Adresse: 

Ulrichsweg 18
A-8045 Graz
Tel: +43 - (0)316 - 6717 65

1890 gründete Josef Stadler, Erzbischof von Sarajevo, eine Ordensgemeinschaft unter dem Namen „Dienerinnen vom kleinen Jesus“. 1972, als sich die Gemeinschaft in Provinzen teilen wollte, kam es zur Abtrennung und Gründung einer neuen Gemeinschaft, die 1984 offiziell als selbstständige Kongregation „Dienerinnen Christi“ unter dem Protektor und Gönner Joseph Stimpfle, dem damaligen Bischof von Augsburg, anerkannt wurde. 1974 wurde eine Niederlassung der Gemeinschaft in Graz gegründet. Hier befindet sich auch das Noviziatshaus Ulrichsbrunn.

Dienerinnen vom Heiligen Blut

Adresse: 

Dorf 138
A-6952 Hittisau
Tel: +43 - (0)5513-42 871

2009 errichtete der Bischof von Feldkirch die Gemeinschaft der „Dienerinnen vom Heiligen Blut“ als öffentlichen diözesanen Verein kanonischen Rechts. Gleichzeitig genehmigte er ihre Lebensregel. Die Dienerinnen vom heiligen Blut gehören zur „Geistlichen Familie vom Heiligen Blut“, zu der auch die Kongregation des Oratoriums des hl. Philipp Neri und ein Freundeskreis gehören. Die Gemeinschaft wurde von P. Winfried M. Wermter OC gegründet und 2006 vom Bischof der Diözese Regensburg errichtet. Sendung der Gemeinschaft ist die Evangelisation.

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