Frauenorden

Dienerinnen vom Heiligen Blut

Adresse: 

Dorf 138
A-6952 Hittisau
Tel: +43 - (0)5513-42 871

2009 errichtete der Bischof von Feldkirch die Gemeinschaft der „Dienerinnen vom Heiligen Blut“ als öffentlichen diözesanen Verein kanonischen Rechts. Gleichzeitig genehmigte er ihre Lebensregel. Die Dienerinnen vom heiligen Blut gehören zur „Geistlichen Familie vom Heiligen Blut“, zu der auch die Kongregation des Oratoriums des hl. Philipp Neri und ein Freundeskreis gehören. Die Gemeinschaft wurde von P. Winfried M. Wermter OC gegründet und 2006 vom Bischof der Diözese Regensburg errichtet. Sendung der Gemeinschaft ist die Evangelisation.

Klarissenkloster St. Nikola

Adresse: 

Singerstraße 15
1010 Wien

Kaiserin Eleonore, Gattin Kaiser Ferdinands II., stiftete 1625 einen Klarissenkonvent im ehemaligen Waisenhaus der Stadt Wien (das von 1272 bis 1385 und dann wieder von 1529 bis 1535 ein Zisterzienserinnenkloster gewesen war, dazwischen eine Hauslehranstalt des Stiftes Heiligenkreuz und von 1545 bis 1588 ein Franziskanerkloster). Die neu erbaute Kirche wurde 1653 geweiht, die Erneuerung des Klostergebäudes war 1731 fertig gestellt. 1782 wurde das Kloster unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. 1785 wurden die Kirche und das Konventgebäude abgerissen und Wohnhäuser errichtet.

Unbeschuhte Karmelitinnen – Kloster St. Joseph („Siebenbüchnerinnenkloster“)

Adresse: 

Salzgries 1-3
1010 Wien

Kaiserin Eleonore, Gattin Kaiser Ferdinands II., stiftete 1630 ein Kloster für Karmelitinnen und ließ einen Neubau aufrichten. Zum Kloster gehörte auch das ehemals sogenannte Haus „Zu den sieben Büchern“, das dem Kloster den volkstümlichen Namen gab. Die Einweihung des Klosters fand 1639 statt. Im Jahr 1782 wurde das Kloster aufgehoben und das Grab der Stifterin in die Fürstengruft im Stephansdom übertragen. Das Klostergebäude wurde als Gefängnis, die Kirche als Frauenarbeitshaus genutzt.

Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel („Königinkloster“)

Adresse: 

Josefsplatz 5
1010 Wien

1582 stiftete Königin Elisabeth, die Witwe Karls IX. von Frankreich und Tochter Kaiser Maximilians II., in Wien das Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel. Die ersten Nonnen kamen aus dem Kloster Anger in München. Der wichtigste Teil der wirtschaftlichen Ausstattung war das 1583 einverleibte, ab 1570 verödet gewesene ehemalige Benediktinerinnenkloster Erla (Niederösterreich). 1610 wurde auch das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Ybbs (Niederösterreich), das seit 1568 öde lag, dem Königinkloster inkorporiert. 1782 hob Kaiser Joseph II.

Augustiner-Chorfrauenkloster St. Jakob auf der Hülben

Die erste Nennung des vermutlich älteren Frauenklosters datiert von einer Urkunde aus 1301, mit welcher die Augustiner-Chorfrauen unter die Leitung des Propstes von Stift Klosterneuburg gestellt wurden. Bei der Belagerung Wiens 1529 wurde das Kloster schwer geschädigt, im Erdbebenjahr 1591 stürzte die Kirche ein. Eine Klosterreform und einige bauliche Erneuerungen brachten dem allerdings stets eher kleinen Kloster eine Konsolidierung. Im 18. Jahrhundert musste die Schule geschlossen werden. 1783 wurde das Kloster unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. Das Kloster wurde zur Hälfte dem k.k.

Augustiner-Chorfrauenkloster St. Agnes zur Himmelpforte (Himmelpfortkloster)

Adresse: 

Himmelpfortgasse 7
1010 Wien

Ein klausurierter Frauenkonvent am Standort Himmelpfortgasse wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert gegründet. Der Dompfarrer von St. Stephan Gerhard von Siebenbürgen bestiftete das Kloster, dem die Augustinusregel vorgeschrieben wurde. Die Chorfrauen konstituierten sich nach einer Auseinandersetzung mit dem Dompfarrer über eine strittige Äbtissinnenwahl als Prämonstratenserinnen und stellten sich unter die Aufsicht des Stiftes Geras. 1331 wurde die neu erbaute Klosterkirche „Zur heiligen Agnes“ geweiht.

Augustiner-Chorfrauenkloster St. Laurenz

Adresse: 

Fleischmarkt 19
1010 Wien

Die Kirche „Zum heiligen Laurenz“ und das Nonnenkloster der Dominikanerinnen auf dem alten Fleischmarkt sind ab dem 14. Jahrhundert nachwiesen. Nach dem Pestjahr 1349 verödete das Kloster und wurde von Augustiner-Chorfrauen aus dem Oberen Werd, wo sie ein kleines Kloster bewohnt hatten, wiederbesiedelt. Bei der Belagerung Wiens durch die Osmanen 1529 flüchteten die Nonnen des Maria-Magdalena-Klosters aus der Wiener Vorstadt zu ihren Mitschwestern und vereinigten sich mit diesen (1533). Die Brände der Jahre 1590 und 1627 beschädigten das Kloster stark.

Benediktinerinnenkloster Traunkirchen

Adresse: 

Pfarramt
Klosterplatz 1
4801 Traunkirchen

Urkundliche Zeugnisse für das Frauenkloster Traunkirchen sind erst ab 1181 überliefert, die Gründung dürfte jedoch bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts durch Otakar, Markgraf von Steier, erfolgt sein. Als wahrscheinliches Muttterkloster gilt die Abtei Nonnberg. Das Kloster trug ebenso wie der Nonnberg Merkmale eines adeligen Damenstifts.In der Reformationszeit neigten die Nonnen der lutherischen Lehre zu, der Konvent schrumpfte zusammen.

Schwestern vom Guten Hirten - Baumgartenberg

Adresse: 

4342 Baumgartenberg 1

1865 erwarben die Schwestern vom Guten Hirten vom Jesuitenorden das Gebäude des ehemaligen Zisterzienserstiftes Baumgartenberg und errichteten hier eine Mädchenvolksschule. 1912 kamen eine Bürgerschule und eine Handelsschule hinzu. Für die Seelsorge des Ordens und für die Pfarre unterhielten auch die Franziskaner bis 2008 eine Niederlassung in Baumgartenberg.

Schwesternschaft vom Heiligen Kreuz

Adresse: 

St. Petersberg 40
A-6424 Silz
Tel: +43 - (0)5263 - 67710

Die Schwesternschaft vom Heiligen Kreuz ist aus der geistlichen Bewegung des „Werkes der heiligen Engel“ hervorgegangen, die im Jahr 1949 in Innsbruck entstanden ist. Ihre Regel wurde von Gabriele Bitterlich verfasst und im Jahr 1967 vom Erzbischof von Salzburg für seine Diözese genehmigt und 2002 als Institut des geweihten Lebens in der Diözese Innsbruck kanonisch errichtet. Die Schwesternschaft ist an die Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz aggregiert.

Farbbalken