Benediktinerinnen (Ordo sancti Benedicti OSB)

Benediktinerinnenkloster Traunkirchen

Adresse: 

Pfarramt
Klosterplatz 1
4801 Traunkirchen

Urkundliche Zeugnisse für das Frauenkloster Traunkirchen sind erst ab 1181 überliefert, die Gründung dürfte jedoch bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts durch Otakar, Markgraf von Steier, erfolgt sein. Als wahrscheinliches Muttterkloster gilt die Abtei Nonnberg. Das Kloster trug ebenso wie der Nonnberg Merkmale eines adeligen Damenstifts.In der Reformationszeit neigten die Nonnen der lutherischen Lehre zu, der Konvent schrumpfte zusammen.

Benediktinenstift Nonnberg

Adresse: 

Nonnberggasse 2
A-5020 Salzburg
Tel: +43 - (0)662 - 841607

715 gründete Bischof Rupert von Worms im Auftrag des Bayernherzogs Theodor das Benediktinerinnenstift Nonnberg, das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Grundungsäbtissin war die hl. Erentrudis, vermutlich eine Verwandte des hl. Rupert. 1242 erhielt die Äbtissin Gertraud von Stein die Pontifikalien für sich und ihre Nachfolgerinnen durch Fürsterzbischof Eberhard II.

Benediktinerinnen von der Hl. Lioba - Kloster St. Gabriel

Adresse: 

Kloster St. Gabriel
A-8222 St. Johann bei Herberstein 7A
Tel: +43 - (0)3113 - 51596

Die Abtei St. Gabriel wurde 1889 in Prag-Smichov als erstes Frauenkloster der Beuroner Benediktinerkongregation gegründet und 1891 zur Abtei erhoben. 1919 verließen die über 100 Ordensfrauen Prag und übersiedelten in die Burg Bertholdstein in Pertlstein im oststeirischen Hügelland. 2008 wurde der Standort aufgegeben. Zeitgleich erfolgte der Austritt aus der Beuroner Kongregation und St. Gabriel wurde durch den Bischof der Diözese Graz-Seckau in ein selbstständiges Priorat der Benediktinerinnen von der hl. Lioba umgewandelt.

Benediktinerinnen von Melchtal in Scharnitz

Adresse: 

Innsbrucker Straße 125
A-6108 Scharnitz
Tel: +43 - (0)5213 - 5203

Die Gründung der Schwesterngemeinschaft in Scharnitz 1897 geht auf P. Edmund Hager (1826-1906), Benediktiner aus der Abtei St. Peter in Salzburg, zurück. Er wollte nach dem Vorbild Don Boscos ein Mädchenheim errichten und kaufte ein Haus in Scharnitz. Er erbat von den Benediktinerinnen in Melchtal (Schweiz) Schwestern, die nach Scharnitz entsandt wurden. Die Kinder, die im Heim Aufnahme fanden, wurden meist vom Jugend-Fürsorgeverein vermittelt. 1960 wurde das Heim ausgebaut, 1972 in ein Internat und einen Hort umgewandelt und 2010 geschlossen.

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