Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen (Ordo Carmelitarum Discalceatorum OCD) - Teresianischer Karmel

Karmelitinnen in St. Michael im Lavantal - Karmel Himmelau

Adresse: 

Karmel Himmelau
A-9411 St. Michael im Lavantal
Tel: +43 - (0)4352 - 61083

Unter den österreichischen Karmelitinnenklöstern ist der 1902 gegründete Karmel in Himmelau die einzige direkte Gründung aus Frankreich. Während des Kulturkampfes waren die Karmelitinnen von Beauvais auf der Suche nach einem Exil im Ausland, wobei sich der damalige Bischof von Gurk, Josef Kahn, sehr für eine Niederlassung der Karmelitinnen einsetzte. Das Schloss Himmelau wurde zum Kloster für die Schwestern umfunktioniert. Während des Zweiten Weltkrieges diente das Kloster als Unterkunft für Kriegsgefangene.

Karmelitinnen in Wien - Karmel St. Josef

Adresse: 

Hanschweg 1
A-1130 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 8796 601

Als erste Karmelgründung in Österreich wurde 1629 von Genua aus das Karmeltinnenkloster in Wien (Salzgries) gestiftet. Das Kloster wurde 1782 durch Kaiser Josef II. aufgehoben. 1879 kam es zu einer Neugründung eines Karmelitinnenklosters in Wien durch Grazer Karmelitinnen. 1977 übersiedelte die Klostergemeinschaft ins „Faniteum“ in Wien-Ober St. Veit. Das Gebäude war ursprünglich ein Mausoleum für Franziska „Fani“ Xaveria von Attems-Heiligenkreuz.

Karmelitinnen in Mariazell - Herz-Marien-Karmel

Adresse: 

Karmelweg 1
A-8630 Mariazell
Tel: +43 - (0)3882- 2619

Der Herz-Marien-Karmel in Mariazell wurde vom Karmel St. Josef in Wien gegründet und 1957, als Mariazell das 800-Jahr-Jubiläum feierte, eingeweiht. Der Karmel in Mariazell konnte drei neue Karmelitenklöster gründen: 1962 in Taegu (Südkorea), 1986 den Heilig-Kreuz-Karmel in Bärnbach (Steiermark) und 1985 den Karmel Mater Dolorosa in Maria Jeutendorf (Niederösterreich).
Die Ordensgemeinschaft lebt kontemplativ und erwirbt ihren Lebensunterhalt durch die Herstellung von Hostien, durch Waschen und Ausbessern von Kirchenwäsche und Kunsthandwerk.

Karmelitinnen in Linz

Adresse: 

Langgasse 17
A-4020 Linz
Tel: +43 - (0)732 - 663 410

Das Kloster der Karmelitinnen in Linz wurde 1710 als Stiftung der Kaiserin Eleonora, Gemahlin Leopolds I., errichtet und unter Kaiser Joseph II. 1782 aufgehoben. Das Gebäude wurde von den Barmherzigen Brüdern übernommen, die darin ein Krankenhaus einrichteten. Ein neuer Karmel wurde 1860 von der Linzerin Anna Sayer gestiftet und von Graz aus besiedelt. Von den Nationalsozialisten wurde das Kloster beschlagnahmt und die Schwestern vertrieben, die Klosterkirche wurde zerbombt. Eine neue Kirche wurde 1962 eingeweiht.

Karmelitinnen in Innsbruck - Karmel St. Josef und St. Teresa

Adresse: 

Karmelweg 1
A-6020 Innsbruck-Mühlau
Tel: +43 - (0)512 - 572 170

Der Karmel St. Josef in Innsbruck wurde 1846 vom Innsbrucker Lithographen Johann Nepomuk Kravogl gegründet. Von Prag aus wurden drei Schwestern zum neuen Kloster, dem ehemaligen „Memminger-Schlössl“ nahe dem Stift Wilten, entsandt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Klosterkirche zerstört. 2003 übersiedelten die Schwestern in ein neues Kloster in Mühlau.

Karmelitinnen in Gmunden

Adresse: 

Klosterplatz 9
A-4810 Gmunden
Tel: +43 - (0)7612 - 67964

Das Kloster wurde 1828 von der Gmundner Dienstmagd Aloisia Petrowitsch gegründet. Bestiftet wurde es von ihren Arbeitgebern, den Geschwistern Traweger sowie vom Arzt Dr. Seutin, besiedelt mit Prager Karmelitinnen. Das Kloster wurde von den Nationalsozialisten nicht aufgehoben, musste aber die Schwestern aus den aufgelassenen Klöstern in Graz und Mayerling aufnehmen.

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