Zisterzienser (Ordo Cisterciensis OCist)

Zisterzienserkloster Säusenstein

Adresse: 

Säusenstein
Schlossstraße 14
3374 Ybbs an der Donau

Das Kloster in Säusenstein, hart an der Donau gelegen, wurde 1334 von Eberhard V. von Wallsee gestiftet, ursprünglich für Augustiner-Eremiten, dann jedoch von Zisterziensern von Stift Zwettl besiedelt. Die Äbte von Säusenbach waren wegen des gleichen Stifters auch Vateräbte des Zisterzienserinnenklosters Schlierbach. Die Barockisierung der mittelalterlichen Klosteranlage erfolgte nach einem Brand 1703. Das Kloster wurde 1789 unter Kaiser Josef II. aufgehoben.

Zisterzienserkloster Viktring

Adresse: 

Pfarre Stift Viktring
Stift-Viktring-Straße 25
9073 Viktring

Das Zisterzienserkloster im Kärntner Ort Viktring wurde 1142 von Graf Bernhard von Spannheim und seiner Frau Kunigunde gegründet. Die ersten Mönche wurden aus dem lothringischen Kloster Weiler-Bettnach berufen. 1234 wurde von Viktring aus das Kloster Landstraß in der Krain besiedelt. Ein bedeutender Abt des Mittelalters war Johann von Viktring (1312-1345), Berater des Herzogs Heinrich von Kärnten und als Verfasser des „Liber certarum historiarum“ einer der wichtigsten Geschichtsschreiber seiner Zeit.

Zisterzienserkloster Baumgartenberg

Adresse: 

4342 Baumgartenberg 1

Otto von Machland und seine Gemahlin stifteten 1141 an ihrem Sitz auf dem Ulrichsberg eine Zisterze, die „im Baumgarten“ errichtet wurde. Die ersten Mönche kamen aus Morimond, doch wurde das Kloster einer Gründung Morimonds, dem Stift Heiligenkreuz, unterstellt. Von der gotischen Bausubstanz ist heute kaum etwas erhalten, die Barockosierung begann im 17. Jahrhundert, Barockbaumeister der Kirche war Carlo Antonio Carlone.

Zisterzienserkloster Neuberg an der Mürz

Adresse: 

Stift Neuberg
A-8692 Neuberg/Mürz

Das Zisterzienserstift im steierischen Neuberg wurde 1327 von Otto dem Fröhlichen, einem Sohn Herzog Albrechts I. von Österreich, gegründet und von Stift Heiligenkreuz besiedelt. Das Kloster hatte einige Bedeutung für die frühen Habsburger, die sich hier zum Abschluss von Haus- und Teilungsverträgen trafen. Im 15. Jahrhunderten fanden viele durch die Hussitenkriege aus Böhmen und Mähren vertriebene Zisterzienser hier Aufnahme. 1446 wurde die gotische Hallenkirche, die bis heute nahezu unverändert erhalten ist, fertiggestellt.

Zisterzienserstift Stams

Adresse: 

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Tel: +43 - (0)5263 - 6242

Das Zisterzienserkloster Stams wurde 1273 von Graf Meinhard II. von Görz-Tirol zum Gedächtnis an den letzten Staufer Konradin als Grablege der Tiroler Landesfürsten gegründet. Die Barock- und Rokokoausstattung des Klosters stammt aus der Zeit zwischen 1650 und 1750. Eine Klosterschule ist seit dem 17. Jahrhunderts nachweisbar. 1807 wurde das Kloster aufgehoben und 1816 unter Kaiser Franz I. wieder errichtet. 1938 wurde das Stift von den nationalsozialistischen Machthabern erneut aufgehoben. 1945 gab es einen Neubeginn.

Zisterzienserstift Rein

Adresse: 

Rein 1
A-8103 Rein
Tel: +43 - (0)3124 - 516 210

Stift Rein wurde 1129 gegründet und ist heute das weltweit älteste Zisterzienserkloster. Noch zu Lebzeiten des heiligen Bernhard erfolgte seine Stiftung durch Markgraf Leopold I. von Steier. Die ersten Mönche kamen aus Ebrach in Franken. Reiner Mönche gründeten 4 Tochterklöster: 1138 Sittich (Stična) in Slowenien, 1146 Wilhering bei Linz, 1444 das Neukloster bei Wiener Neustadt und 1620 Schlierbach in Oberösterreich. Im Zweiten Weltkrieg wurde Stift Rein enteignet und die Mönche konnten erst 1945 wieder zurückkehren.

Zisterzienserstift Wilhering

Adresse: 

Linzer Straße 4
A-4073 Wilhering
Tel: +43 - (0)7226 - 231110

Als die Adelsfamilie Wilhering um 1145 ihren Wohnsitz auf die von ihr neu erbaute Burg Waxenberg verlegte, stellte sie die aufgelassene Burg Wilhering und das zugehörige Land im Donautal dem steirischen Zisterzienserkloster Rein für eine Tochtergründung zur Verfügung.

Zisterzienserstift Zwettl

Adresse: 

Stift Zwettl 1
A-3910 Zwettl
Tel: +43 - (0)2822 - 5500

Das Zisterzienserkloster Zwettl wurde 1138 von Hadmar I. von Kuenring als erste Tochtergründung des Stiftes Heiligenkreuz gestiftet. Die Klosterkirche wurde 1159 eingeweiht. 1427 wurde das Kloster durch die Hussiten zerstört. Die barocke Erneuerung erfolgte unter Einbeziehung der romanischen Bauteile unter Abt Melchior Zaunagg von 1720 bis 1740 durch Josef Munggenast und Matthias Steinl.

Zisterzienserstift Schlierbach

Adresse: 

Klosterstraße 1
A-4553 Schlierbach
Tel: + 43 - (0)7582 - 830 130

Zisterzienser des Stiftes Rein besiedelten 1620 das leerstehende Klostergebäude in Schlierbach, in dem von 1355 bis 1556 ein Zisterzienserinnenkonvent bestanden hatte, der in der Reformationszeit erloschen war. Die Äbte des 17. und 18. Jahrhunderts ließen das Kloster von der oberitalienischen Künstlerfamilie Carlone im barocken Stil ausbauen. 1938 übernahmen Schlierbacher Mönche im Nordosten Brasiliens die Pfarre Jacobina mit einer Fläche von über 5000 km².

Zisterzienserstift Heiligenkreuz

Adresse: 

Markgraf Leopold Platz 1
A-2532 Heiligenkreuz im Wienerwald
Tel: + 43 - (0)2258 - 87030

Das Zisterzienserkloster in Heiligenkreuz nahe Wien wurde 1133 vom österreichischen Markgrafen Leopold III. (heiliggesprochen 1485) als Grablege seiner Familie, der Babenberger, gegründet. Von Heiligenkreuz aus wurden in der Folge weitere Zisterzen besiedelt: Zwettl (1138), Baumgartenberg (1142), Czikador (1142), Marienberg (1197), Lilienfeld (1202), Goldenkron (1263) und Neuberg an der Mürz (1327). Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt die (äußere) Klosteranlage von Heiligenkreuz ihr heutiges Aussehen. Vom 18.

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