Dominikanische Gemeinschaften

Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel („Königinkloster“)

Adresse: 

Josefsplatz 5
1010 Wien

1582 stiftete Königin Elisabeth, die Witwe Karls IX. von Frankreich und Tochter Kaiser Maximilians II., in Wien das Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel. Die ersten Nonnen kamen aus dem Kloster Anger in München. Der wichtigste Teil der wirtschaftlichen Ausstattung war das 1583 einverleibte, ab 1570 verödet gewesene ehemalige Benediktinerinnenkloster Erla (Niederösterreich). 1610 wurde auch das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Ybbs (Niederösterreich), das seit 1568 öde lag, dem Königinkloster inkorporiert. 1782 hob Kaiser Joseph II.

Dominikanerkonvent Retz

Adresse: 

Klostergasse 37
2070 Retz
Tel.: +43 - 2942 / 200 32

Der „Orden der Predigerbrüder“ wurde vom hl. Dominikus im Jahr 1216 gegründet. Das Kloster in Retz wurde 1279 von Berthold von Rabenswald, Graf von Hardegg (1277-1312) gestiftet. Die Retzer Dominikanerkirche ist die älteste dreischiffige Hallenkirche Österreichs.

Die Retzer Dominikaner gehören zur slowakischen Vizeprovinz des Ordens.

Kleine Schwestern vom Lamm

Adresse: 

Dammstraße 20
A-1200 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 2183 033

Die Gemeinschaft vom Lamm wurde 1983 von Erzbischof Jean Chabbert, Bischof von Perpignan (Frankreich), errichtet und 1983 als neuer Zweig innerhalb der Gemeinschaften des Dominikanerordens von P. Vincent de Couesnongle OP anerkannt. Seit 1996 ist die Gemeinschaft auch in Wien ansässig, im Juni 2012 wurde das Kleine Kloster im 20. Bezirk eingeweiht.

Dominikanerkonvent Friesach

Adresse: 

Stadtgrabengasse 5
A-9360 Friesach

Der „Orden der Predigerbrüder“ wurde vom hl. Dominikus im Jahr 1216 gegründet. Friesach ist das älteste Dominikanerkloster im deutschen Sprachraum. Es wurde zwischen 1217 und 1221 gegründet, 1255 wurde innerhalb der Stadt ein neues Kloster errichtet. Das heutige Kloster wurde 1673 erbaut. 1858 musste das Kloster an die Dominikanerinnen aus Lienz verpachtet werden, 1890 wurde es wiederbesiedelt und 2012 schließlich aufgehoben.

Dominikanerkonvent Wien

Adresse: 

Postgasse 4
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 512 91 74

Der „Orden der Predigerbrüder“ wurde vom hl. Dominikus im Jahr 1216 gegründet. Der Babenberger Herzog Leopold VI. von Österreich holte um 1226 die Dominikaner nach Wien und wies ihnen ein Hospiz in der Bäckerstraßenvorstadt zu. Als Herzog Rudolf IV. 1365 die Universität stiftete, stellten die Dominikaner sowohl Mitglieder des Lehrkörpers als auch viele Studenten. Kaiser Maximilian II. wandelte Teile des Klosters in eine Schule um, in der die Jugend des niederösterreichischen Adels auf das Universitätsstudium vorbereitet werden sollte.

Union der Dominikanerinnen - Kloster St. Josef

Adresse: 

Conventgasse 2
A-9360 Friesach
Tel: +43 - (0)4268 - 225 733
  

Das Kloster St. Josef in Friesach (Kärntnen) ist eine Gründung der Lienzer Dominikanerinnen. 1858 kamen die ersten Schwestern nach Friesach und leiteten dort eine Schule, gehörten aber dem Zweiten, beschaulichen Orden an. 1889 erhielt das Kloster eine eigene Priorin und wurde damit unabhängig von Lienz. 1964 wurde die Gemeinschaft ein Konvent des Dritten Ordens. Als Gründerin sehen die Schwestern ihre erste Priorin an, Sr. Josefa Unterforcher.

Union der Dominikanerinnen - Kloster Marienberg

Adresse: 

Schlossbergstraße 11
A-6900 Bregenz
Tel: +43 - (0)5574 - 43305

Im Jahr 1878 wurde in Lauterach in Vorarlberg ein Kloster von Schwestern besiedelt, die ihr von Mutter Elisabeth Sautier gegründetes Kloster in Überlingen im Zug des Kulturkampfes verlassen hatten. Im Jahr 1904 übersiedelten die Dominikanerinnen von Lauterach nach Bregenz. Das Überlinger Kloster war eine Fortführung des auf das 13. Jahrhundert zurückgehende und 1864 von der badischen Regierung aufgehobenen Klosters der Dominikanerinnen in Adelhausen nahe Freiburg im Breisgau.

Union der Dominikanerinnen - Kloster des hl. Rosenkranzes

Adresse: 

Prankergasse 8/15
A-8010 Graz

Aufbauend auf eine Stiftung von Sr. Aquinate Hoyos, Gräfin von Sprinzenstein, gründete P. Anselmi, Prior der Dominikaner in Graz, im Jahre 1882 den Konvent in Gleisdorf. Im Jahr 1996 mussten das Kloster und die Werke aufgegeben werden und die Schwestern übersiedelten nach Graz. Sie wohnten im 2. Stock des Dominikanerklosters in der Münzgrabenstraße 61. Das Kloster des hl. Rosenkranzes in Graz wurde 2012 aufgegeben, die Schwestern übersiedelten in eine Pflegeeinrichtung.

Dominikanische Gemeinschaft Kloster Kirchberg

Adresse: 

Markt 2
A-2280 Kirchberg am Wechsel
Tel: +43 - (0)2641 - 6275

Die dominikanische Gemeinschaft ist eine Frauengemeinschaft (öffentlicher diözesaner Verein von Gläubigen), die nach den Idealen des Dominikanerordens zusammenlebt. Sie wurde 1999 im ehemaligen Augustiner-Chorfrauenstift in Kirchberg am Wechsel (aufgehoben 1782) gegründet.
Das Klostergebäude war 1828 vom Wiener Erzbischof Graf Firmian käuflich erworben worden und diente als Forstamt des bischöflichen Mensalguts. 1990 hatte der Erzbischof von Wien das Kloster Herz-Jesu-Priestern überlassen.

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