Regularkanoniker

Augustiner-Chorherrenkloster Dürnstein

Adresse: 

Pfarramt Dürnstein
A-3601 Dürnstein

Das Chorherrenkloster wurde 1410 von Otto von Maissau an der Marienkapelle im ehemaligen Kuenringerhof in der Stadt Dürnstein gegründet. Es war im 15. Jahrhundert Ausgangspunkt der Raudnitzer Reform der Augustiner-Chorherren in Österreich. Das 1414 errichtete Chorherrenkloster St. Dorothea in Wien wurde von Dürnstein aus besiedelt. In der Reformationszeit kam das Ordensleben in dem kleinen Kloster fast völlig zum Erliegen, wurde aber im 17. Jahrhundert wieder revitalisiert. Im 18.

Prämonstratenser Chorherrenstift Wilten

Adresse: 

Klostergasse 7
A-6020 Innsbruck
Tel: +43 - (0)512 - 583048

 

Bischof Reginbert von Brixen regulierte 1138 ein bestehendes Kollegiatstift. Er übertrug den Prämonstratensern die Pfarre Wilten zur seelsorglichen Betreuung. Im 13. Jahrhundert kamen die Pfarren Ampass und Patsch hinzu. Aus diesen drei Pfarren entwickelten sich die 22 Pfarreien, die das Stift heute betreut, wobei im 20. Jahrhundert einige Pfarren im  Stadtgebiet von Innsbruck an die Diözese abgegeben wurden..
Die Stiftsgebäude samt Kirche wurden in der Barockzeit in die heutige Form umgestaltet. Im Jahr 1665 konnte die heutige Stiftskirche eingeweiht werden.

Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz – Kloster St. Petersberg

Adresse: 

St. Petersberg 60
A-6424 Silz
Tel: +43 - (0)5263 - 67710

1979 initiierte die Bruderschaft „Werk der hl. Engel“, das 1949 in Innsbruck entstanden ist, die Wiederbelebung des Ordens der Regularkanoniker vom Hl. Kreuz. Dieser Orden wurde im Jahr 1131 von Dom Tello mit elf Gefährten in Coimbra (Portugal) gegründet. Im Zuge der Säkularisation ist der Orden im 19. Jahrhundert unterdrückt worden und 1903 mit dem Tod des letzten Mitgliedes ausgestorben.

Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl

Adresse: 

Schlägl 1
A-4160 Aigen im Mühlkreis
Tel: +43 - (0)7281 - 88010

Der Passauer Ministeriale Kalhoch von Falkeinstein gründete 1204 in Schlägl ein Zisterzienserkloster, das aber keinen Bestand hatte. Wann genau an seiner Stelle das Prämonstratenserkloster errichtet wurde, ist heute nicht mehr nachweisbar. Traditionell gilt 1218 als das Gründungsjahr - aufgrund einer zu diesem Jahr gefälschten Urkunde, die eine Abhängigkeit des Klosters zum ehemaligen Stift Mühlhausen in Böhmen festschrieb.

Prämonstratenser-Priorat Gatterhölzl

Adresse: 

Hohenbergstraße 42
A-1120 Wien

An der Pfarre Gatterhölzl im 12. Wiener Gemeindebezirk wurde 2009 ein von der Kanonie Itinga im brasilianischen Bundesstaat Bahia abhängiges Priorat des Prämonstratenserordens errichtet. Der erste Prämonstratenser von Stift Geras kam 1992 nach Brasilien, 1994 übernahmen zwei Ordensleute die Pfarre Itinga, einer damals neu errichteten Pfarre im Favelagürtel der nordostbrasilianischen Millionenstadt Salvador da Bahia. Die Pfarre wurde in vier Pastoralgebiete mit insgesamt 26 Gemeinden eingeteilt.

Prämonstratenser Chorherrenstift Geras

Adresse: 

Hauptstraße 1
A-2093 Geras
Tel: +43 - (0)2912 - 345

1153 wurde das Kloster Geras als Tochterkloster von Seelau (Želiv) durch Ekbert und Ulrich von Pernegg gegründet. Dem Chorherrenkloster unterstand das nahegelegene Chorfrauenkloster Pernegg, welches bis 1585 bestand und dann von Chorherren besiedelt wurde.
Ab 1625 erfolgte die barocke Erneuerung des Klosters. Abt Johannes Westhaus gilt als zweiter Gründer des Stiftes. Josef Munggenast und Paul Troger arbeiten am barocken Ausbau, nachdem ein Brand Anfang des 18. Jahrhhunderts die Stiftskirche zerstört hatte.

Augustiner Chorherrenstift Vorau

Adresse: 

A-8250 Vorau 1
Tel: +43 - (0)3337 - 23510

Vorau wurde 1163 von Markgraf Otakar III. von Steier in jenem Gebiet gegründet, das er von Graf Ekbert II. von Formach-Pitten geerbt hatte. Um den Ausbau des Landes voranzutreiben, übertrug er den ererbten Besitz dem Erzbischof von Salzburg für die Gründung eines Chorherrenklosters an einer bereits bestehenden St. Thomas-Kirche.

Augustiner Chorherrenstift Reichersberg

Adresse: 

Reichersberg 1
A-4981 Reichersberg am Inn
Tel: +43 - (0)7758 - 2313

Wernher von Reichersberg, verheiratet mit einer Schwester des Salzburger Erzbischofs Gebhard, einem Exponenten des Investiturstreits, wandelte nach dem frühen Tod seiner Familie seine Burg in ein Kloster für Chorherren um und unterstellte es seinem Schwager, dem Erzbischof von Salzburg. Der dritte Propst, Gerhoch von Reichersberg (1132-1169) war ein bedeutender Theologe, Schriftsteller und Kirchenpolitiker, reformierte das Kloster und gründete einen Konvent für Chorfrauen.

Augustiner Chorherrenstift St. Florian

Adresse: 

Stiftstraße 1
A-4490 St. Florian
Tel: +43 - (0)7224 - 89020

Im Jahr 1071 belegte der Passauer Bischof Altmann die Priestergemeinschaft, die am Grab des spätantiken Märtyrers Florian lebte, mit der Chorherrenregel. Im 13. Jahrhundert wurde eine neue Kirche erbaut, 1289 starb die heiligmäßige Inklusin Wilbirg.
Unter den Pröpsten Leopold Zehetner und David Fuhrmann erfolgte im 17. Jahrhunderts die barocke Erneuerung der Klosteranlage, führende Architekten waren Carlo Antonio Carlone, Jakob Prandtauer und Johann Gotthard Hayberger.

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