Aus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

„Bilder archivieren. Wie, womit und weshalb?“: Rückblick auf die Jahrestagung der Ordensarchive am 8./9. April 2019 in St. Pölten

Am 8./9. April 2019 fand die Jahrestagung der ARGE Ordensarchive in St. Pölten statt. Thema der Tagung war „Bilder archivieren. Wie, womit und weshalb?“. Es haben sich insgesamt 46 TeilnehmerInnen eingefunden, um etwas über den richtigen Umgang mit Bildern aller Art (Fotos, Dias, Foto-Glaspatten, Negative, Digitalfotos) zu erfahren, insbesondere über deren Lagerung, Erschließung, Aufbereitung und Archivierung. Neben einigen ExpertInnen, die Vorträge hielten, berichteten auch VertreterInnen verschiedener Ordensgemeinschaften über ihre Erfahrungen aus der Archiv-Praxis.

Die Hüterin der Schätze – Sr. Illuminata, die Provinzarchivarin der Kreuzschwestern

In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Kreuzschwestern (1/2019) findet sich ein schöner Beitrag über die „Hüterin der Schätze“, Sr. Illuminata Blümelhuber, Archivarin des Provinzarchivs der Kreuzschwestern in Wels. Sie kümmert sich dort darum, das Wirken ihres Ordens in Geschichte und Gegenwart für die Zukunft zu bewahren. Die Schätze des seit 2013 von Sr.

Was tun mit den alten Noten? Rückschau auf den Workshop Musikarchive in Stift Melk 1./2. März 2019

Am 1. und 2. März 2019 veranstaltete das Referat für die Kulturgüter der Orden gemeinsam mit dem Stift Melk und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) einen „Crashkurs zum Musikarchivar“. Es freut uns, dass die Veranstaltung auf großes Interesse gestoßen ist und viele TeilnehmerInnen aus der österreichischen Ordenslandschaft vertreten waren – wie etwa von den Ursulinen, dem Kloster Nonnberg, den Karmeliten, der Missionskongregation der Dienerinnen des hl. Geistes und von den Stiften Heiligenkreuz, Herzogenburg, Rein, Schlägl und St. Florian.

Sprühnebel für den Hl. Adalbero in Stift Lambach

Sprühnebel für den Hl. Adalbero in Stift Lambach

Nach mehreren Monaten sind die Sanierungsarbeiten in der Stiftskirche von Lambach abgeschlossen worden. Im Zuge dieser Renovierung ist auch der Wandteppich mit der Darstellung des Hl. Adalbero einer fachgerechten Reinigung unterzogen worden.
Das Stück stammt aus der Zeit des Abtes Maximilian Pagl und wurde um 1712 in Antwerpen hergestellt. Bis auf ein Stück fehlender Bordüre ist der über 300 Jahre alte Wandteppich in sehr gutem Zustand. Die letzten Jahrzehnte war er an der Wand des südseitigen Chores der Stiftskirche aufgehängt.

Erschließungsprojekt im Archiv der Grazer Schulschwestern

Erschließungsprojekt im Archiv der Grazer Schulschwestern

Anfang Jänner 2018 wurde ich auf Vermittlung vom Referat für die Kulturgüter mit der Reorganisation des Archivs der Österreichischen Provinz der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis, kurz „Grazer Schulschwestern“, betraut. Meine Arbeitsstätte für das nächste halbe Jahr sollte das Provinzhaus sein, ein neu renoviertes Gründerzeithaus, an der Mur gelegen, mitten in der Grazer Altstadt.

Weihnachten 1818 im Kloster St. Peter

Die aktuelle Ausgabe der „Blätter der Stille Nacht Gesellschaft“ (2/2018) enthält einen Beitrag zum Thema „Das Kloster St. Peter zur Entstehungszeit von „Stille Nacht!“. Stiftsarchivar Dr. Gerald Hirtner schildert darin manche Verbindungen St. Peters zur Geschichte des Liedes. Insbesondere werden überlieferte Ereignisse des Weihnachtstages 1818 im Kloster wiedergegeben. An einem so hohen Festtag kamen religiöse Andacht, leibliches Wohl und musikalische Freude nicht zu kurz.

Neues Team im Stift Göttweig

In der aktuellen Ausgabe des „Göttweiger“ (2,2018) stellt sich das neue Team vor, das die Stiftssammlungen betreut. Seit Anfang 2018 hat Mag. Bernhard Rameder die Leitung über die umfangreichen Stiftssammlungen übernommen. Diese umfasst die Graphische Sammlung, das Musikarchiv, die Bibliothek (30.000 Bände), die Handschriften- und Inkunabelsammlung, die Münzsammlung und die Gemälde- und Skulpturensammlung. Er. folgt dem 2017 verstorbenen P. Gregor Lechner im Amt des Kustos nach. Unterstützt wird er von Mag. Dr.

Gedächtnis der Provinz

Isabella Hödl-Notter, Provinzarchiv der Salesianerinnen Don Boscos

In der jüngsten Ausgabe des Magazins der Don Bosco Schwestern „Mariam. Von Frau zu Frau“ (6/2018) ist ein Beitrag über das Archiv der deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern in München erschienen. Sorge für die Unterlagen trägt Provinzarchivarin Isabella Hödl-Notter. Sie betreut dort etwa 70 Laufmeter Unterlagen seit den 1920er Jahren. Dass sich darunter auch Akten aus österreichischen Niederlassungen befinden, liegt an der Zusammenlegung der ehemaligen Deutschen und Österreichischen Provinz der Don Bosco Schwestern.

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