Aus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

Kunstschätze gehen online

Kunstschätze gehen online

Die Kunstsammlungen des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg sind nun auch im Internet zu besichtigen. Im Dezember 2018 wurde mit einem innovativen Projekt gestartet, die Kunstobjekte sowohl der Forschung wie auch der interessierten Öffentlichkeit online zur Verfügung stellen. Es sind bereits über 500 Werke aus neun Sammlungsbereichen im Netz zu erkunden, diese sind: Gotische Skulptur, Gotische Tafelbilder, Renaissance, Barock, Klosterneuburg im Bild, Kunst des 19. Jh., Sammlung Sammer (Kunstsammlung des Wiener Theologen Alfred Sammer 1942–2010) und die Galerie der Moderne.

Ein neuer Fund in den Sammlungen des Stifts Göttweig: Abt Gottfried Bessel und seine Briefe über die „Würzburger Lügensteine“

In der jüngsten Ausgabe des „Göttweiger“ (Nr. 1/2019) berichtet Mag. Bernhard Rameder, Kustos der Stiftssammlungen in Göttweig, von einem interessanten Fund: Mag. Rameder und sein Team haben im Briefnachlass des Abtes Gottfried Bessel (reg. 1714–1749) einige bemerkenswerte Briefe gefunden, die belegen, dass einer der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Fälschungsskandale des 18. Jahrhunderts sogar in Göttweig Spuren hinterlassen hat. Mag. Rameder hat uns seinen Text dankenswerter Weise für unsere Website zur Verfügung gestellt.

Archive stellen sich vor: Das Archiv des Schottenstifts

Im geschäftigen Zentrum Wiens, in unmittelbarer Nähe zur Universität Wien und zu zahlreichen Banken, Geschäften und Ministerien stellt das Schottenstift mit seinen Innenhöfen eine grüne Oase der Ruhe dar. Es blickt auf eine lange Tradition zurück, steht seine Gründung doch in engem Zusammenhang mit der Erhebung Österreichs zum souveränen Herzogtum im Jahr 1156. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die ältesten Stücke im Stiftsarchiv aus dem 12. Jahrhundert stammen.

Sensationeller Kartenfund aus dem Dominikanerkloster Retz

Im Stadtmuseum Retz wurde eine Karte aus dem Jahr 1534 als erste Darstellung der „Königin Europa“ identifiziert. Die Karte ist ein kolorierter Holzschnitt und stammt ursprünglich aus dem Retzer Dominikanerkloster.
Der Bibliothekar und Archivar des Retzer Klosters, P. Ignaz Lamatsch (1797-1863), hat die Karte zusammen mit anderen Gegenständen im Jahr 1838 dem kurz zuvor gegründeten Stadtmuseum Retz geschenkt. Den europäischen Kontinent figural darzustellen leitet sich aus einer antiken Tradition ab, die in der Renaissance wieder aufgegriffen wurde.

Musikarchiv Stift Heiligenkreuz

Im klösterlichen Alltag spielt Musik eine beträchtliche Rolle. Es vergeht kein Tag, an dem wir hier im Kloster nicht mit Musik in Berührung kommen. Besonderes Augenmerk legen und legten die stiftlichen Musiker auf die musikalische Gestaltung der täglich gefeierten heiligen Messe. Gregorianischer Choral wechselt mit Volksgesang und mehrstimmigen Orchestermessen.

Ostergrab von Stift Heiligenkreuz - Belebung der mittelalterlichen Tradition

Ostergrab Stift Heiligenkreuz

Sie waren schon fast verschwunden, doch seit einigen Jahren erleben sie eine Renaissance: Heilige Gräber haben zu Ostern in Österreich eine lange Tradition. Vor allem im Westen gibt es eine Fülle an Kirchen, die ein solches Ostergrab ins Zentrum ihrer Feierlichkeiten rücken. Ostergräber lassen sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen.

„Bilder archivieren. Wie, womit und weshalb?“: Rückblick auf die Jahrestagung der Ordensarchive am 8./9. April 2019 in St. Pölten

Am 8./9. April 2019 fand die Jahrestagung der ARGE Ordensarchive in St. Pölten statt. Thema der Tagung war „Bilder archivieren. Wie, womit und weshalb?“. Es haben sich insgesamt 46 TeilnehmerInnen eingefunden, um etwas über den richtigen Umgang mit Bildern aller Art (Fotos, Dias, Foto-Glaspatten, Negative, Digitalfotos) zu erfahren, insbesondere über deren Lagerung, Erschließung, Aufbereitung und Archivierung. Neben einigen ExpertInnen, die Vorträge hielten, berichteten auch VertreterInnen verschiedener Ordensgemeinschaften über ihre Erfahrungen aus der Archiv-Praxis.

Die Hüterin der Schätze – Sr. Illuminata, die Provinzarchivarin der Kreuzschwestern

In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Kreuzschwestern (1/2019) findet sich ein schöner Beitrag über die „Hüterin der Schätze“, Sr. Illuminata Blümelhuber, Archivarin des Provinzarchivs der Kreuzschwestern in Wels. Sie kümmert sich dort darum, das Wirken ihres Ordens in Geschichte und Gegenwart für die Zukunft zu bewahren. Die Schätze des seit 2013 von Sr.

Was tun mit den alten Noten? Rückschau auf den Workshop Musikarchive in Stift Melk 1./2. März 2019

Am 1. und 2. März 2019 veranstaltete das Referat für die Kulturgüter der Orden gemeinsam mit dem Stift Melk und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) einen „Crashkurs zum Musikarchivar“. Es freut uns, dass die Veranstaltung auf großes Interesse gestoßen ist und viele TeilnehmerInnen aus der österreichischen Ordenslandschaft vertreten waren – wie etwa von den Ursulinen, dem Kloster Nonnberg, den Karmeliten, der Missionskongregation der Dienerinnen des hl. Geistes und von den Stiften Heiligenkreuz, Herzogenburg, Rein, Schlägl und St. Florian.

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