Ausstellungen

Der aufrechte Gang unterm Kreuz: Restituta-Dokumentation wieder eröffnet

Restituta-Dokumentation

Der seligen Sr. Restituta Kafka, die am 30. März 1943 hingerichtet worden war, widmen die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, genannt Hartmannschwestern, in Wien eine Dauerausstellung. Die sehenswerte Dokumentation wurde nach einer Übersiedlung und Neugestaltung am 24. Oktober 2016 wiedereröffnet.

Über allen Dächern

Historisch Interessierten wird im Stift Göttweig ab April 2016 ein besonderes Zuckerl geboten: Das Stiftsarchiv präsentiert nun alljährlich eine Sonderschau zur Geschichte des Stiftes. Ausgewählte Originale aus den Beständen des Göttweiger Stiftsarchivs werden künftig in einem der Fürstenzimmer des Museums im Kaisertrakt zu sehen sein. Die diesjährige Archivausstellung ist dem Thema „Stift Göttweig und sein Dach - Bauhistorische Einblicke in die Entstehung einer barocken Dachlandschaft“ gewidmet.

Kulturkalender

Der Kulturkalender des Referats für die Kulturgüter der Orden ist ein Wegweiser durch das kulturelle Programm der österreichischen Klöster und Orden. Hier findet man Informationen über alle Sonderausstellungen, Spezialführungen, Spezialprogramme in Bibliotheken und Schatzkammern, Führungs- und Besichtigungsangebote, Konzerte, kirchenpädagogische Erkundungen, Kinderprogramm und vieles mehr.

Grüße zum Valentinstag

Lesezeichen in Herzform haben in manchen frühneuzeitlichen Klosterhandschriften die Zeiten überdauert. Sie wurden aus Pergament, Büttenpapier oder – wie beim vorliegenden Beispiel – aus Marmorpapier ausgeschnitten und auf den Blattrand gesteckt. Mit dieser Aufnahme dankt das Archiv der Erzabtei St. Peter seinen Benutzern und Freunden für den Zuspruch und die Treue in den vergangenen Jahren.

Neues Schaudepot in Zwettl

Georg Balthasar Reber, Hl. Bernhard mit dem Kreuz, 1721, Stift Zwettl

Stift Zwettl hat eine neue Attraktion: ein barockes Schaudepot. Wir geben den Bericht des Kustos Mag. Andreas Gamerith in der jüngsten Ausgabe der Stiftszeitung Zwettl in Auszügen wieder: „Wie die Inventare aus dem späten 18. Jahrhundert zeigen, war die Kunstsammlung des Stiftes im Oratorium der Stiftskirche untergebracht: die Wände schmückten Gemälde, in den Kästen wurden diverse Skulpturen und kleinformatige Bilder aufbewahrt, darunter etwa die Skizzen Paul Trogers für die Bibliotheksfresken.

Handschriftenausstellung

Michaelbeuern, Man.perg.2

Eine der wertvollsten Handschriften des Stiftes Michaelbeuern, welche vor kurzem restauriert wurde, ist derzeit im Dommuseum Salzburg zu sehen. Die Ausstellung „Farbenpracht auf Pergament. Gotische Buchmalerei aus Salzburg“ ist noch bis 6. Jänner 2016 geöffnet. Das Bild zeigt die Messgesänge zum Ersten Adventsonntag, mit herrlichen Initialen des Mönches Leonhardus pictor, um 1458 (aus: Michaelibrief 2015, Jahresrückblick der Benediktinerabtei Michaelbeuern). Aus der Bibliothek der Erabtei St. Peter kommen vier repräsentative Leihgaben für die Ausstellung.

Farbbalken