Benediktbeuern und Heiligenkreuz

Philipp Gahn und P. Alkuin Schachenmayr

Eine Hochschule sperrt zu, eine andere baut aus. Während die Salesianer den Studienbetrieb in Benediktbeuern einstellen, errichtet das Stift Heiligenkreuz einen neuen Trakt für seine Hochschule. Da kam der Referentin für die Kulturgüter der Orden im Sommer 2012 die Idee, ob nicht die Weiterverwendung der Benediktbeuerner Hochschulbibliothek in Heiligenkreuz möglich wäre, wo die Erweiterung der Studienbibliothek schon fix eingeplant war, und sie stellte den Kontakt zwischen den Bibliothekaren dieser beiden Einrichtungen her. Ein Jahr später können sich diese zwei Bibliothekare, Philipp Gahn und P. Alkuin Schachenmayr, über eine geglückte Abmachung freuen.
Die Bibliothek der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern war bislang mit rund 350.000 Bänden die größte bayerische Bibliothek in kirchlicher Trägerschaft. Sie wurde 1930 mit der Übernahme des Klosters Benediktbeuern und der Gründung der Philosophisch-Theologischen Hochschule durch die Salesianer Don Boscos gegründet und beinhaltet vorrangig Werke des 19. und 20. Jahrhunderts. Nach Österreich werden 265.000 Bände nach Erscheinungsjahr 1850 transferiert, die im Studienbetrieb des Stiftes Heiligenkreuz Verwendung finden werden. In Benediktbeuern verbleiben der historische Altbestand sowie einige geschlossene Sammlungen (siehe dazu untenstehend die Presseerklärung der Salesianer).

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