Fachliteratur

Universität und Kloster

Buchpräsentation im Melker Hof

In der repräsentativen ehemaligen Prälatur des Stiftes Melk im Wiener Hof wurde am 8. Juni 2016 der dritte Band der Melker Schriftenreihe „Thesaurus Mellicensis“ präsentiert. Thema des Sammelbandes ist die 650jährige Geschichte der Beziehung zwischen der Universität Wien und dem Kloster Melk. Herausgegeben wurde das Buch vom Stiftsbibliothekar P. Gottfried Glaßner und der Historikerin Prof. Meta Niederkorn-Bruck.

Franziskanisch inspirierte Frauen

Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst: franziskanisch inspirierte Frauen in den Umbrüchen ihrer Zeit, hg. von Michaela Sohn-Kronthaler, Willibald Hopfgartner OFM, Paul Zahner OFM; unter Mitarbeit von Stephanie Glück (Theologie im kulturellen Dialog 29, Innsbruck-Wien 2015), ISBN 978-3-7022-3392-1, 314 Seiten, 27,- €

Klosterkerker

Mit dem eher ungewöhnlichen Thema der Klosterkerker hat sich in seiner jüngsten Publikation Ulrich L. Lehner, Professor für Geschichte an der Theologischen Fakultät der Marquette University (USA) beschäftigt. Der Autor, hierzulande bekannt geworden durch sein Buch über monastische Aufklärung, geht der Geschichte klösterlicher Jurisdiktion in der Vormorderne nach. Er vergleicht die Regelungen von Sanktionen bei Benediktinern, Mendikanten und Jesuiten und präsentiert eine Reihe bislang unpublizierter Quellen.

Papier

Lothar Müller, Weisse Magie. Die Epoche des Papiers

Man könnte meinen, ein Buch über die Geschichte und die Beschaffenheit des Papiers müsse per se eine trockene Angelegenheit sein, zumindest eine technische. Das nunmehr in Paperback erschienene Buch des Feuilletonisten Lother Müller beweist das Gegenteil. Müller versorgt seine Leser mit einer Fülle an Wissenswertem zu allen Aspekten des Papiers und seiner Rolle in der Geschichte der Menschheit – angefangen von seiner Erfindung in Asien und Arabien über den Aufstieg zu Aktenbergen in Europa, von der Druckerpresse über den Zettelkasten bis zur Laterna magica.

Kirchliches Bibliotheksgut in Österreich

Bibliothek im Servitenkloster Innsbruck (aus Schamberger, Bestandssicherung, S. 61)

Karin Schamberger, Salzburger Diözesanbibliothekarin und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken in Österreich, hat ihre Abschlussarbeit am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin dem Thema „Bestandssicherung von historischem kirchlichen Bibliotheksgut in Österreich“ gewidmet.

Österreichische Archivgeschichte

Hochedlinger, Österreichische Archivgeschichte

Michael Hochedlinger beschreibt die Entwicklung der Archive der Habsburgermonarchie: Aus Instrumenten der Herrschaft sind im 19. Jahrhundert Quellenlager der Geschichtsforschung geworden. Von den mittelalterlichen Urkundenschätzen bis zu den Herausforderungen des digitalen Zeitalters reichen die fachkundlichen, anschaulichen und griffigen Ausführungen des Autors. Im Zentrum stehen die großen Zentralarchive, also das Österreichische Staatsarchiv und die Landesarchive.

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