Kunst

Das Fastentuch – velum quadragesimale

Fastentuch

Die Tradition des Fastentuchs (auch Hungertuch, Passionstuch, Schmachtlappen genannt) geht auf einen alten christlichen Ritus in der Liturgie des Mittelalters zurück. Der ursprüngliche Zweck der Verhüllung war ein „Fasten der Augen“. In jener Zeit waren Fastentücher in fast jeder Kirche vorhanden. Sie verhüllten während der 40tägigen Fastenzeit Teile des Kirchenraumes und trennten optisch den Altarraum vom Chor und diesen vom Kirchenschiff. Ebenso wurden Gegenstände, wie Altar, Kreuze, Reliquienschreine und Bilder verhüllt.

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"Wiens erste Moderne" - Kunsthistorische Tagung

Kunsthistorische Tagung

Von 11. bis 14. April 2019 findet in Wien eine kunsthistorische Tagung mit dem Titel „Wiens erste Moderne“ statt. Im Fokus stehen Bildkünste zwischen dem Meister von Heiligenkreuz und Lucas Cranach. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Belvedere, dem Kunsthistorischen Museum und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien statt. Begleitend zu den Referaten sind Diskussionen vor Originalen unter anderem im Schottenstift und im Dominikanerkonvent vorgesehen.

Glettler wird Österreichs Kulturbischof

In der Österreichischen Bischofskonferenz, die ihre Herbsttagung 2018 abgehalten hat, hat der neue Innsbrucker Bischof Hermann Gletter das Referat „Kunst und Kultur“ übertragen bekommen. Er ist damit zuständig für künstlerische und kulturelle Belange in den österreichischen Diözesen. Das Referat ist seit einiger Zeit vakant gewesen. Glettler hat weiters von Militärbischof Werner Freistetter die Agende Denkmalschutz übernommen und wird zukünftig der Kommission der Bischofskonferenz für Denkmalschutz vorstehen.

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Otto Mauer-Preisträger bei Jesuiten ausgestellt

Skulptur von Toni Schmale im Wiener JesuitenFoyer

Vor wenigen Tagen eröffnete das JesuitenFoyer die Ausstellung des Otto-Mauer-Preisträgers 2017 Toni Schmale. Seine massiven, schwergewichtigen und meist monumental anmutenden Skulpturen formulieren eine Kritik an den bestehenden sozialen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ihr Werk hinterfragt stereotype Geschlechterkonstruktionen und Zuschreibungen. Die Schau ist noch bis Ende Jänner im JesuitenFoyer, Bäckerstraße 18, 1010 Wien, zu sehen.

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Kunst und Kultur mit Sr. Ruth Pucher

Wien ORDENtlich setzt Angebote zur Bildung, Beratung und Vernetzung in den Bereichen Orden und Kunst. Sr. Ruth Pucher MC ist Ordensfrau, Kunsthistorikerin und Kirchenpädagogin und arbeitet in der Vermittlung von Kunst und Spiritualität. Im Referat für die Kulturgüter der Orden leitet sie die Arbeitsgemeinschaft Kirchenpädagogik. Im Kardinal König Haus ist sie verantwortlich für den Programmbereich Ordensentwicklung.

"Wenn Du es begriffen hast, ist es nicht Gott" (Augustinus)

Jesuitenkirche Wien, Steinbrener/Dempf & Huber

Dem Thema moderne Kunst und Kirche widmete sich der Arbeitskreis für die Inventarisation und Pflege des kirchlichen Kunstgutes bei seiner 26. Jahrestagung am 16./17. November 2017 in Wien. Rund 60 TeilnehmerInnen aus deutschen und österreichischen Diözesankonservatoraten waren gekommen. Auch das Referat für die Kulturgüter der Orden war als Mitglied des Arbeitskreises vertreten.

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“aufgerollt und zugeschnitten”

Die Kreuzschwestern-Galerie in Linz zeigt Werke von Roman Pfeffer.
Seit dem Jahr 2012 finden im Gebäude der Kreuzschwestern Europa Mitte in Linz zweimal jährlich Ausstellungen mit Werken zeitgenössischer Kunst statt. Die mittlerweile elfte Ausstellung ist dem Künstler Roman Pfeffer gewidmet, der 2013 mit dem österreichischen Grafikpreis ausgezeichnet wurde. Kuratiert werden die Ausstellungen von Dr. Martina Gelsinger, Kunsthistorikerin am Kunstreferat der Diözese Linz.

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