Museum

Kunsthaus Marianna

Kunsthaus Marianna (Foto: Granatapfel. Das Magazin der Barmherzigen Brüder 12, 2016)

Das Kunsthaus Marianna der Klagenfurter Elisabethinen ist um eine Attraktion reicher: Im Oktober 2017 segnete Bischof Alois Schwarz den neuen Schauraum. Darin werden die Gewänder und Paramente aus dem Nachlass von Erzherzogin Maria Anna gezeigt, einer Tochter von Kaiser Maria Theresia und Wohltäterin der Elisabethinen in Klagenfurt. Zu sehen sind außerdem Werke aus der bedeutenden und sehr umfangreichen Porträtsammlung der Erzherzogin.

Umfrage über Missionssammlungen

Tanzmaske aus Papua-Neuguinea, Missionssammlung der Steyler Missionare

Zahlreiche Ordensgemeinschaften besitzen kleinere oder größere Sammlungen, die mit der Missionstätigkeit zusammenhängen. Nicht immer ist die Zukunft dieser Sammlungen gesichert. Am 5. November tagt die Konferenz der missionierenden Orden Deutschlands (KMO) zu diesem Thema. Die österreichischen Ordensgemeinschaften sind eingeladen, gemeinsam Modelle und Lösungen für die Zukunftssicherung der z. T. einzigartigen Kulturgüter zu entwickeln.

Vom Leben im Kloster

Ausstellung Kloster Beuerberg

Niemand hätte es erwartet, vermutlich nicht einmal der Veranstalter selbst, das Diözesanmuseum Freising. Aber das Öffnen der Klausurtüren eines Frauenklosters hat einen wahren Besuchersturm ausgelöst. Jetzt schließt die Ausstellung im ehemaligen Salesianerinnenkloster Beuerberg nahe München. Sie hatte ein überregionales Echo gefunden und mit 43.000 Besuchern mehr Andrang erlebt als die meisten österreichischen Stifte.

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Auf der Flucht - Unvergessliche Geschichte(n)?

Flüchtlingslager Traiskirchen (http://www.erzdioezese-wien.at)

Das „Jahr der Orden“ war von der Flüchtlingskrise geprägt. Bei der Vorstellung des Jahresberichts der Ordensgemeinschaften Österreich für 2015 brachten die Vorsitzenden von Superiorenkonferenz und der Vereinigung der Frauenorden zahlreiche Beispiele für das Engagement von Ordensleuten in der Betreuung von Asylwerbern und MigrantInnen. Die Geschichten dieser Begegnungen steht uns heute lebendig vor Augen, aber werden wir sie auch morgen und übermorgen noch erinnern?

Kulturkalender

Der Kulturkalender des Referats für die Kulturgüter der Orden ist ein Wegweiser durch das kulturelle Programm der österreichischen Klöster und Orden. Hier findet man Informationen über alle Sonderausstellungen, Spezialführungen, Spezialprogramme in Bibliotheken und Schatzkammern, Führungs- und Besichtigungsangebote, Konzerte, kirchenpädagogische Erkundungen, Kinderprogramm und vieles mehr.

Neues Kunstdepot der Kreuzschwestern Linz

Als die Mitarbeiterin des Kunstreferats der Diözese Linz, Frau Mag. Eva Voglhuber, vor über fünf Jahren gebeten wurde, ein Inventar der Kulturgüter der Kreuzschwestern in Linz zu erstellen, da ahnte man noch nicht, welche Schätze dabei zu Tage treten sollten. Das Inventar war 2011 fertig und wurde feierlich übergeben, wir berichteten.

Geschichten aus Bildern holen

Sr. Ruth Pucher in der Akademie der Bildenden Künste in Wien

„Kunstbetrachtung als Meditation“ - damit bringt Sr. Ruth Pucher von den Missionarinnen Christi ihr Engagement in der Kunstvermittlung, in der sie Spirituelles mit Kunstgeschichtlichem verbindet, auf den Punkt. Der Wiener Ordensfrau, Vorreiterin der sogenannten „Kirchenpädagogik“ und Mitarbeiterin im Programmbereich „Ordensentwicklung“ im Kardinal-König-Haus, widmete die Zeitschrift der Steyler Missionare „Stadt Gottes“ einen eigenen Beitrag. Hier kann man ihn nachlesen:

Neues Schaudepot in Zwettl

Georg Balthasar Reber, Hl. Bernhard mit dem Kreuz, 1721, Stift Zwettl

Stift Zwettl hat eine neue Attraktion: ein barockes Schaudepot. Wir geben den Bericht des Kustos Mag. Andreas Gamerith in der jüngsten Ausgabe der Stiftszeitung Zwettl in Auszügen wieder: „Wie die Inventare aus dem späten 18. Jahrhundert zeigen, war die Kunstsammlung des Stiftes im Oratorium der Stiftskirche untergebracht: die Wände schmückten Gemälde, in den Kästen wurden diverse Skulpturen und kleinformatige Bilder aufbewahrt, darunter etwa die Skizzen Paul Trogers für die Bibliotheksfresken.

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