Musikarchive

Geistliche Musik im Stift Wilhering

 Matthias Pernsteiner (1795-1851)

Kürzlich wurde eine neue Musik-Editionsreihe mit dem Titel „Geistliche Musik im Stift Wilhering“ gegründet.
Ihr Schwerpunkt liegt auf der reichhaltigen Musiktradition der oberösterreichischen Zisterzienserabtei Wilhering und deren Musikarchiv, einer reichhaltigen Musiksammlung mit über 4000 Musikhandschriften und Musikdrucken.

Neuigkeiten aus dem Musikarchiv Wilhering

A-WIL 736 Pernsteiner Missa posta in musica Sopran S  1 (Schriftprobe)

Das umfangreiche Musikarchiv der Zisterzienserabtei Wilhering in Oberösterreich wird seit dem Jahr 2010 vom Stiftsorganisten und Musikwissenschaftler Ikarus Kaiser geleitet (zur Webseite). Es umfasst mittlerweile über 3500 Musikhandschriften und Musikdrucke vom Ende des 17. bis ins 20. Jahrhundert, historische Theoretica,  Periodica und Liturgica. Neben dem Kernbestand gehören auch Nachlässe von Stiftsmusikern (etwa Adolf Festl, Karl Springer oder Franz Gruber) zum Musikarchiv.

Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken

Bericht über die Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken am 16./17. Juni 2014 in Stift Schlägl mit einer Zusammenfassung der Vorträge von Johannes Merz, Sonja Führer, Markus Bürscher, Ingo Glückler, Andreas Hepperger und Armin Kircher (von Helga Penz)

Schätze aus dem Heiligenkreuzer Musikarchiv

Ferdinand Rebay-Konzerte in Heiligenkreuz

Die Neuordnung des Heiligenkreuzer Musikarchivs, die im letzten Jahr begonnen wurde, fördert unbekannte oder vergessene Schätze zutage. Jetzt hat man es sich im Stift zur Aufgabe gemacht, dieses musikalische Erbe wieder zu beleben. Es wird eine neue CD-Serie „Monastic Music“ herausgegeben. Den Anfang macht Musik des Komponisten Ferdinand Rebay (1880–1953).

Kongress über Musiksammlungen

Internationale Vereinigung von Musikbibliotheken und Musikarchiven (IAML)

Die internationale Vereinigung von Musikbibliotheken und Musikarchiven IAML hält ihre Jahreskonferenz 2013 in Wien ab. Von 28. Juli bis 2. August wird am Campus der Universität Wien ein breites Vortragsprogramm angeboten. Es werden Musikarchive und Musikaliensammlungen vorgestellt, Erschließung und Edition diskutiert und auch Digitalisierung ist ein wichtiges Thema. Die klösterlichen Musikarchive kommen in der Sektion der RISM (Répertoire international des sources musicales) am 1.

Wiederentdeckte Barockmesse in Kremsmünster

Placidus Fixlmillner, Quelle: www.nachrichten.at

Am Sonntag, den 3. Februar 2013, wurde in der Stiftskirche Kremsmünster die wiederentdeckte Missa S. Bonifacii des Barockmönches P. Placidus Fixlmillner uraufgeführt. Der Kremsmünsterer Astronom Fixlmillner (1721-1791) ist im Stift kein Unbekannter, er war knapp 30 Jahre Direktor der Sternwarte und berechnete als Erster die Umlaufbahn des damals neu entdeckten Planeten Uranus. Neben seiner Tätigkeit als Astronom lehrte der Benediktinermönch jahrelang Kirchenrecht. Bisher weniger beachtet war seine Tätigkeit als Komponist und leidenschaftlicher Orgelspieler.

Seminar Musikarchive erschließen

In das steirischen Stift Vorau lädt das Referat für die Kulturgüter der Orden zu dem Seminar „Musikarchive erschließen“ vom 1. bis 2. Juni 2012 ein. Im Zentrum der Vorträge stehen die kostbaren und oft umfangreichen Musikarchive in Klöstern und Orden. Neben der Thematisierung archivwissenschaftlicher Anforderungen wie Erschließung, Bewahrung und Erforschung der Sammlungen werden auch Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Internationalen Quellenlexikon der Musik (RISM) gebracht.

Ein detailliertes Programm finden Sie unten als Download.

Seitenstettener Musikgeschichte

Stift Seitenstetten

Die 900-jährige Geschichte des Stiftes Seitenstetten ist spannend und reich an Schätzen, wie eine Vortragsreihe im Oktober 2012 zeigt.

Am 15. Oktober um 20.00 Uhr spricht der Musikwissenschafter Mag. Reinhold Meyer über „Die Musikgeschichte des Stiftes Seitenstetten von den Anfängen bis 1800.“  Der Vortrag wird das reichhaltige Musikalienarchiv des Stiftes Seitenstetten vorstellen, dessen Schätze bis ins Mittelalter zurückreichen.

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