Nachrichten aus den Orden

Archivfund: Schulschwestern entdecken Briefe ihrer Gründerin

Archivfund: Schulschwestern entdecken Briefe ihrer Gründerin

Ein bemerkenswerter Archivfund kann im Ordensarchiv der Armen Schulschwestern von unserer Lieben Frau in Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien verzeichnet werden.
Bei Erfassen des Archivgutes wurden in einer Zirkular-Mappe handgeschriebene Briefe und Zirkularschreiben der Ordensgründerin Maria Theresia von Jesu (Karolina Gerhardinger) aus den Jahren 1858 bis 1878 entdeckt.

Ordensjubiläen in Österreich 2017

300 Jahre Salesianerinnen in Wien

Den weitesten Blick zurück werfen heuer die Malteser: In der alten Heeres- und Pilgerstraße in Wien, heute Kärntnerstraße, stand bereits 1217 das erstmals urkundlich erwähnte „Haus der Prueder des Ordens von Sand Johannis“ und feiert daher in diesem Jahr das Jubiläum seines 800-jährigen Bestehens. Der Hl. Johannes der Täufer ist der Ordenspatron und auf dem Hochaltarbild der heutigen Malteserkirche an diesem Standort dargestellt.

Bibliotheks-Schätze in Zwischenkriegszeit verkauft

P. Alkuin in der Stiftsbibliothek Heiligenkreuz

P. Alkuin Schachenmayer berichtet auf seinem Blog http://cistercium.blogspot.co.at über die Erforschung der Heiligenkreuzer Stiftsbibliothek in der Zwischenkriegszeit, als - wie in zahlreichen Klöstern - aus finanzieller Not wertvolle Buchbestände verkauft wurden:

Neue Archivarin im Koloman-Kloster

Sr. Heliena Krenn und Sr. Anna Trojer

Im Kloster der Steyler Missionsschwestern in Stockerau, nach seinem Patron als Koloman-Kloster bekannt, gibt es eine neue Archivarin. Sr. Anna Trojer (rechts im Bild) löst ihre Vorgängerin Sr. Heiléna Krenn ab, die durch viele Jahre das Archiv der Ordensprovinz der „Dienerinnen des Heiligen Geistes“ betreute.

Gerald Hirtner erhält Rohracher-Preis

Salzburger Nachrichten vom 17. 12. 2016

Dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Österreichs und Archivar der Erzabtei St. Peter Dr. Gerald Hirtner wurde am 15. Dezember 2016 vom Salzburger Erzbischof Franz Lackner der Förderungspreis des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds verliehen. Er erhielt ihn für seine hervorragende und mittlerweile auch in Buchform erschienene Doktorarbeit Netzwerk der Tugendhaften: Neuzeitliche Totenroteln als historische Quelle. Wir gratulieren sehr herzlich!

Wiedereröffnung der Kapuzinerkirche in Wien

Wiedereröffnung der Kapuzinerkirche in Wien

Nach nur 28 Wochen Renovierung, bei der das Dach von 1622 und die Fassade renoviert und bei der im Kircheninneren alle Gemälde abgenommen und restauriert wurden, Stuck wiederhergestellt, neue Beleuchtungskörper montiert und „das modernste Aussprachezimmer Wiens“ fertiggestellt worden sind, wurde am Christkönigssonntag am 20. November 2016 die Wiener Kapuzinerkirche feierlich wieder eröffnet. Es war ein schöner Abschluss für das „Jahr der Barmherzigkeit“ - voll Dankbarkeit und Staunen..

Rupert Frieberger OPraem. (1951-2016)

Rupert Frieberger OPraem. (1951-2016)

Am 16. Oktober 2016 wurde die Sonntagsmesse aus dem Stift Schlägl in den Ö2 Regionalradios übertragen. In diesem Gottesdienst wurde auch für den 40-jährigen Dienst von Herrn Rupert als Stiftskapellmeister gedankt. Dazu erklang die „Missa festiva Plagensis – Festmesse für Schlägl“, die Herr Rupert 1990 komponiert hatte. Schon schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet, feierte Herr Rupert die Messe vom Krankenbett aus mit. Zwei Stunden später, um 13 Uhr, gab er sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück.

Kunsthaus Marianna

Kunsthaus Marianna (Foto: Granatapfel. Das Magazin der Barmherzigen Brüder 12, 2016)

Das Kunsthaus Marianna der Klagenfurter Elisabethinen ist um eine Attraktion reicher: Im Oktober 2017 segnete Bischof Alois Schwarz den neuen Schauraum. Darin werden die Gewänder und Paramente aus dem Nachlass von Erzherzogin Maria Anna gezeigt, einer Tochter von Kaiser Maria Theresia und Wohltäterin der Elisabethinen in Klagenfurt. Zu sehen sind außerdem Werke aus der bedeutenden und sehr umfangreichen Porträtsammlung der Erzherzogin.

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