Nachrichten aus den Orden

Tischkultur

Peterskeller, Salzburg

„Der Peterskeller heißt demnächst anders. Nämlich St. Peter Stiftskulinarium. Der 1200 Jahre alte Name geht stiften“. Das berichteten die Salzburger Nachrichten. Die altehrwürdige Weinschank der Erzabtei St. Peter, in der schon Alkuin, der Berater Kaiser Karls des Großen, ein gutes Gläschen gekostet haben soll, wird von ihrem Pächter unbenannt. „Unter einem Keller stellen sich viele Menschen dunkle, enge Räume vor und das ist nicht gerade förderlich“, meint dazu der Wirt. Für die Salzburger wird es vermutlich trotzdem der Peterskeller bleiben.

Magazin der Steyler Missionare geht online

Seit 1963 erscheint viermal im Jahr das „Beinanderbleiben“ der Steyler Missionare, ursprünglich als Insider-Infoblatt konzipiert. Die Mitteleuropäische Provinz (Frankreich, Schweiz, Österreich, Kroatien) führt die Tradition der Zeitschrift fort, viermal im Jahr kompakt über Aktivitäten im Bereich der Steyler Missionare zu informieren. Zielgruppe sind einerseits nach wie vor die Steyler Missionare selbst sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, andererseits auch jene, die sich für das Wirken der Steyler Missionare interessieren. Dass Generalsuperior P.

Buchneuerscheinung: 300 Jahre Salesianerinnen in Wien

300 Jahre Salesianerinnen in Wien

Über zwei Jahre ist es her, dass wir bei den Wiener Salesianerinnen angefragt haben, ob wir zum kommenden Jubiläum ein Buch über Geschichte und Kunstgeschichte des Klosters machen dürfen. Das setzte, wie es Sr. Maria Gratia Baier, Oberin des Wiener Heimsuchungsklosters in ihrer Ansprache beim Festakt nannte, eine „Vorbereitungsbewegung“ in Gang.

Suchen, sehen, staunen

Kunst und Kultur gehören unverbrüchlich zum Ordensleben, nicht als Beiwerk, sondern im Lebensvollzug von Gebet und Gemeinschaft. Da gibt es auch für den Gast und den Besucher viel zu entdecken, denn die Angebote sind vielfältig: Eine Bildbetrachtung beim Niederösterreichischen Museumsfrühling, eine Präsentation gotischer Plastiken in einem Stiftsmuseum, eine moderne Kunstinstallation, ein Konzert mit Kirchenmusik, ein Vortrag über Ordensgeschichte, eine Tagung zum Reformationsjubiläum, eine Ausstellung über Kaiserin Maria Theresia und vieles mehr.

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

„Das Europainstitut für Cistercienserforschung veranstaltet am 17./18. Oktober 2017 im Stift Heiligenkreuz eine Tagung zur religiösen Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster. Schwerpunkte der mehr als 10 Referate sind Seelsorge und Grundherrschaft der Stifte, sowie Aspekte von Zeremoniell, Repräsentation und Ökonomie. Alle Vorträge beziehen sich auf die Zeit von 1600 bis 1800.

Hier sind die geplanten Vorträge:

Buchrestaurierung bei den Jesuiten

Buchrestaurierung bei den Jesuiten

„Am internationalen Tag des Buches, dem 23. April, präsentierte das Provinzarchiv der Jesuiten sein jüngstes Projekt: die Do-it-yourself-Bücherrestaurierung. Über 7.000 Bücher aus dem 16.-18. Jahrhundert bewahrt die Archivbibliothek des Jesuitenarchivs, viele davon von Jesuiten aus der Alten Gesellschaft geschrieben, als die Österreichische Provinz von Passau bis Rumänien und von Nordböhmen bis an die Adria reichte.

Eine Oase des Gebets

300 Jahre Salesianerinnen in Wien

Am 13. und 14. Mai 2017 feierten die Wiener Salesianerinnen das Jubiläum ihrer Klostergründung vor genau 300 Jahren. Am Gründungstag, dem 13. Mai, wurde ein feierliches Hochamt in der Stiftskirche zelebriert. Hauptzelebrant und Prediger war Gregor Henckel-Donnersmarck, Abt emeritus des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz. Er nannte das Kloster von der Heimsuchung Mariens eine „Oase des Gebets“ und erläuterte die Ursprünge der besonderen kontemplativen Lebensform des Salesianerinnenordens in der französischen Mystik des 17. Jahrhunderts.

Mittelalterliche Fragmente entschlüsselt - Entdeckung in Stift Admont

Abrogans - Fragmentenfund in Stift Admont

Die österreichischen Medien nennen es einen Sensationsfund, denn immerhin wurde in Stift Admont „womöglich das älteste deutsche Schriftstück“ entdeckt. Die Entdeckung wurde am 12. Mai 2017 in Admont vorgestellt - es handelt sich um zwei Fragmente des sogenannten Abrogans, eines Latein-Wörterbuchs aus der Karolingerzeit, benannt nach dem ersten Worteintrag.

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