Ordensgeschichte

Der aufrechte Gang unterm Kreuz: Restituta-Dokumentation wieder eröffnet

Restituta-Dokumentation

Der seligen Sr. Restituta Kafka, die am 30. März 1943 hingerichtet worden war, widmen die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, genannt Hartmannschwestern, in Wien eine Dauerausstellung. Die sehenswerte Dokumentation wurde nach einer Übersiedlung und Neugestaltung am 24. Oktober 2016 wiedereröffnet.

Ordensgemeinschaften laden zu historischen Fachtagungen

In der Erzabtei von St. Peter widmet sich die Internationale Tagung Benediktiner als Päpste (19.-21. Oktober 2016) den benediktinisch geformten Mönchen, die zu Päpsten gewählt worden sind und die Geschicke der Christenheit an deren Spitze in Mittelalter und Neuzeit bestimmt haben. Welches Amtsverständnis hatten diese Mönchspäpste?

Neues aus der Babenbergerzeit

In seiner Hauptstadt Wien stiftete der Babenbergerherzog Heinrich II. 1155 mit ausdrücklicher Billigung seiner hochgestellten Gemahlin Theodora das Schottenkloster. Beide Stifter wurden in der Klosterkirche begraben. Die Stiftergruft nahm außerdem die gemeinsame Tochter Agnes auf, Königin von Ungarn und Herzogin von Kärnten. Heute liegen die Gebeine dieser drei Personen im steinernen Sarkophag eines Nischengrabes aus dem Jahre 1901. Die damals gesetzte Inschrift erinnert allerdings nur an Herzog Heinrich, nicht an die beiden Frauen.

Historiker der Bayerischen Benediktinerakademie tagten

Niederaltaich

Von 7.-9. Oktober 2016 fand in der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern die Jahrestagung 2016 der Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie statt. Die Bayerische Benediktinerakademie ist „eine von den deutschsprachigen Benediktinerklöstern getragene Organisation zur Förderung von Wissenschaft und Kunst“ (http://benediktinerakademie.org/), die sich in vier fachliche Sektionen gliedert. Ihr Präsident ist seit 2015 der Erzabt von St. Peter in Salzburg, Dr. Korbinian Birnbacher OSB.

Benediktiner als Päpste

Mit dem Thema „Benediktiner als Päpste“ beschäftigen sich von 19.-21. Oktober 2016 international renommierte Historiker, Theologen und Kunsthistoriker. Die Tagung wird von Univ.-Prof. Dr. Andreas Sohn von der Universität Paris XIII – Sorbonne Paris Cité veranstaltet und organisiert. Veranstaltungsort ist der Romanische Saal von St. Peter.

400 Jahre Theotimus

Im Jahr 1616 veröffentlichte Franz von Sales sein theologisches Hauptwerk „Traité de l‘Amour de Dieu“ - die „Abhandlung über die Gottesliebe“ oder „Theotimus“. Darin befasst sich der hl. Franz von Sales mit der Liebe Gottes zu den Menschen und der Liebe des Menschen zu Gott. Im Wesentlichen geht es in diesem Werk darum, dass Gott die Liebe ist, den Menschen mit unendlicher Liebe liebt und nichts sehnlicher wünscht, als dass der Mensch auf diese Liebe aus freien Stücken mit seiner Liebe antwortet.

Arbeitskreis Ordensgeschichichte lädt ein

Der Arbeitskreis für Ordensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts tagt jedes Jahr im Bildungshaus der Pallottiner in Vallendar. 2017 wird die Tagung der OrdensthistorikerInnen von 3. bis 5. Februar stattfinden. Jetzt laden die Organisatoren, Joachim Schmiedl und Gisela Fleckenstein ein, Referatsvorschläge einzusenden. Annahmeschluss ist der 31. Oktober. Es wird eingeladen, bei der nächsten Tagung das eigene laufende Forschungsvorhaben, ein geplantes Projekt oder ein Thema aus dem Bereich der Ordensgeschichte, auch der nicht-katholischen Tradition, vorzustellen.

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