Ordenskalender

Ordenskalender 2015

Das Jahr mit Festen und Gedenktagen von 200 Orden und Säkularinstituten präsentierte das Referat für die Kulturgüter im Ordenskalender 2015. Zum Jahr der Orden 2015 wurde dieser Festkalender zusammengestellt, der alle wichtigen Tage des liturgischen Kalenders der Orden und Klöster in einem einzigen Kalender vereinigt.

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Der Ordenskalender vom 27. Dezember bis 2. Jänner

Seckauer Gnadenbild (Abtei Seckau)

Am 28. Dezember ist der Gedenktag des Hl. Kaspar del Bufalo (1786–1837), Gründer der Missionare vom kostbaren Blut.

Am 30. Dezember ist der Todestag von Gertrud Biegenzein (1903–1996), Gründerin des Säkularinstituts Societas de Imitatione Christi.

Am 31. Dezember ist der Todestag von Apollonia Radermecher (1571-1626), Gründerin der Elisabethinen.

Am 1. Jänner, dem Fest der Mutterschaft Mariens, ist der Gründungstag der Franziskaner der Immakulata.

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Der Ordenskalender vom 6. bis 12. Dezember

Castrum doloris am Stiftertag in Kremsmünster

Am 6. Dezember ist der Todestag des Gründers der Priesterkonvente des Deutschen Ordens Peter Riegler (1796-1873).

Das Fest Mariä Empfängnis am 8. Dezember ist das Titelfest der Österreichischen Benediktinerkongregation, das Patrozinium der Kirche Greisinghof, des Ordenssitzes der Marianisten, sowie der Gründungstag der Steyler Missionsschwestern (1889), der Salvatorianer (1881), der Missionarinnen Christi (1956) und des Säkularinstituts Societas de Imitatione Christi (1925).

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Der Ordenskalender vom 29. November bis 5. Dezember

Kreuz im Oratorium der Kleinen Brüder Jesu in Wien

Den Festreigen dieser Woche beginnt am 29. November der Orden der „Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes“. 1807 in Rom von Caterina Sordini gegründet, leben heute rund 1.300 Schwestern in etwa 70 Klöstern in Italien, Spanien, Nord- und Südamerika, Bethlehem, Afrika und Österreich. Das einzige Kloster im deutschsprachigen Raum ist die 1870 von Sophie von Angelini gegründete Niederlassung in Innsbruck. Dort wirken aktuell zehn Schwestern und zwei Kandidatinnen aus Ruanda, die im Kloster in Innsbruck ausgebildet werden.

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Der Ordenskalender vom 22. bis 28. November

Piaristenkirche Maria Treu in Wien, Josef-Calasanz-Altar, Gemälde von Carl Rahl, 1840

Das Christkönigsfest am 22. November ist ein besonderes Fest für die Missionarinnen Christi. Die relativ junge Gemeinschaft wurde 1956 von Christian Moser, dem damaligen Provinzial der Herz-Jesu-Missionare, gegründet. Heute umfasst der Orden 131 Mitglieder in drei Regionen - Deutschland/Österreich, Kongo-Südafrika und Brasilien. Ursprünglich war der Orden in Zaire in der Mission tätig - 1958 begannen die ersten Missionsschwestern dort ihren Dienst. In der Region Deutschland/Österreich leben heute 92 Schwestern in vorwiegend kleinen Wohngemeinschaften.

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Der Ordenskalender vom 15. bis 21. November

Herbarium, 18. Jahrhundert (Elisabethinen in Linz)

Der Hl. Leopold, Markgraf von Österreich, gilt als Gründer der niederösterreichischen Stifte Heiligenkreuz (Zisterzienser) und Klosterneuburg (Augustiner Chorherren). Am 15. November feiern die beiden Klöster ihren Stifter. Das 1133 gegründete Wienerwald-Kloster hat seinen Namen von einer Kreuzesreliquie, die in einer Kapelle des Klosters verwahrt wird und am Kreuzerhöhungs-Fest - dem 14. September - in besonderer Weise gefeiert wird.

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Der Ordenskalender vom 8. bis 14. November

Ring und Anhänger der Sionschwestern

Am 9. November feiern die Sionsschwestern ihren Gründer Theodor Ratisbonne (1802-1884). Nach der Gründung im Jahr 1843 widmeten sich die Schwestern zunächst der Erziehung von Kindern verschiedener religiöser Bekenntnisse. Heute setzten sich die Schwestern für das ökumenische Gespräch zwischen Kirche und Juden ein. Sie wollen Vorurteile dem jüdischen Volk gegenüber abbauen und die Beziehung zwischen Judentum und Kirche vertiefen. Die Schwestern des Ordens, der in einen apostolischen und einen kontemplativen Zweig gegliedert ist, wirken heute in 21 Ländern.

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Der Ordenskalender vom 1. bis 7. November

"Jubilate Deo", Mottete zum Fest des hl. Johannes des Täufers, um 1600 (Musikarchiv Stift Stams)

Am 2. November gedenkt das Säkularinstitut „Societas de Imitatione Christi“ ihres Mitbegründers Albert Marie Boegle (1895-1953). Gemeinsam mit Gertrud Biegenzein (1903-1996) gründete er 1925 eine Gemeinschaft, die sich an den Grundsätzen des Jesuiten-Heiligen Ignatius von Loyola orientierte. 1947 wurde die Gemeinschaft vom Wiener Kardinal Theodor Innitzer anerkannt. Sechs Mitglieder betreiben das Seminarhaus „Hohe Warte“ in Wien-Döbling, die anderen sind in verschiedensten Orten und Zivilberufen meist sozialer Ausrichtung tätig.

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Der Ordenskalender vom 25. bis 31. Oktober

Rosenkranz von Sr. Restituta Kafka (Franziskanerinnen von der christlichen Liebe)

Am 27. Oktober feiert der Trappistenorden seinen „Gründer“ Armand Jean Le Bouthillier de Rance (1626-1700). Der Abt des französischen Zisterzienserklosters La Trappe führte Reformregeln wie strenge Klausur, harte Feldarbeit, Askese und Schweigepflicht ein, die von mehreren Männer- und Frauenklöstern übernommen wurden. Zu dem Zisterzienser-Reformzweig, der seit 1902 „Orden der Zisterzienser von der strengeren Observanz“ heißt, gehören heute 2.100 Mönche in 100 Männerklöstern sowie 1.800 Nonnen in 70 Frauenklöstern auf allen Kontinenten.

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