Rückblick

Kulturgüter, die „unproduktiv im Stift herumliegen“

Die wirtschaftliche Notlage in der Zwischenkriegszeit veranlasste die österreichischen Klöster zum Verkauf von mittelalterlichen Handschriften, alten Drucken und Kunstgegenständen. Für so manchen Abt war der ideelle Wert diese Kulturgüter gering.

Klösterliche Handschriftenverkäufe

Dass sehr viele österreichische Klöster in der wirtschaftlich schwierigen Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg Kunstgegenstände verkauft haben, ist eine zwar allgemein bekannte, bisher aber noch nicht wirklich systematisch untersuchte Tatsache. Einen bedeutenden Teil dieser Kunstgegenstände bildeten Handschriften, Inkunabeln und alte Bücher.

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Jahrestagung der Ordensarchive

Schon zum vierten Mal findet 2018 eine gemeinsame Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ordensarchive (AGOA) und der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Ordensarchive statt. Heuer sind die deutschen KollegInnen Gastgeber - die Tagung wird von 9. bis 11. April 2018 im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried am Stadtrand von München stattfinden. Die Themenvielfalt der Vorträge ist groß: Es wird um Archivierung von privaten Unterlagen, um die Frage von Onlinepräsenz von Ordensarchiven und um Urheberrechtsfragen gehen. Die Exkursion geht in das Barockloster Benediktbeuern.

Wirtschaftsunterlagen und Datenschutz

Beim traditionellen Jänner-Studientag der Archive der Kirchen und Relgionsgemeinschaften - diesmal am 22.1.2018 in Salzburg - geht es diesmal um die Frage, wie Wirtschaftsunterlagen zu archivieren sind, wobei insbesondere Ordnungs- und Bewertungskriterien erörtert werden sollen. Christian Dirninger, Professor für Wirtschaftsgeschichte, wird über den Quellenwert von Archivalien aus den Wirtschaftsabteilungen sprechen, und Christine Gigler vorstellen, wie im Archiv der Erzdiözese Salzburg mit den Übergaben aus der diözesanen Finanzkammer verfahren wird.

Auf Film gebannt: Veranstaltungsdokumentation

„Ich leite für die Ordensgemeinschaften Österreich den Bereich Kultur und Dokumentation. Dokumentation ist wichtig, damit wir erinnern, was wir erfahren und gelernt haben. Darum haben wir zum Beispiel die Zeitschrift Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden (MiRKO) gegründet, in der wir Tagungsvorträge dokumentieren. Mir war auch immer die Bilddokumentation unserer Veranstaltungen ein Anliegen, und ich habe fleißig bei all unseren Tagungen und Kursen fotografiert.

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Gemeinsam für die Zukunft arbeiten: Jahrestagung der Diözesan- und der Ordensarchive

Martin Kapferer, Jahrestagung der Diözesanarchive und der Ordensarchive 2017

ArchivarInnen sind nicht nur Spezialisten der Vergangenheit, sie sind vor allem ZukunftsarbeiterInnen: Sie kümmern sich darum, dass von unseren heutigen Erfahrungen und Entscheidungen auch zukünftige Generationen wissen und profitieren können. Wie wichtig das ist, aber auch mit welchen großen Herausforderungen verbunden, darüber sprachen die kirchlichen ArchivarInnen Österreichs bei ihrer Jahrestagung von 12. bis 14. Juni 2017 in Innsbruck - vor der herrlichen Bergkulisse Tirols:

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Zeitgenössische Gestaltungen in Kirchen

Zeitgenössische Gestaltungen in Kirchen

An der Exkursion des Referats für die Kulturgüter der Orden und des Kunstreferats der Diözese Linz zu zeitgenössischen Gestaltungen in Kirchen der Diözese Linz am 1. April 2017 nahmen rund 30 Interessierte aus Pfarren und Ordensgemeinschaften, angehende KirchenpflegerInnen, KirchenführerInnen und Kunstinteressierte aus Oberösterreich, Niederösterreich und Wien teil. Sie begaben sich auf eine Entdeckungsfahrt in Kirchen der Diözese Linz. Die Fahrt führte von Linz in den oberösterreichischen Zentralraum nach Traun, Schiedlberg, Steyr, Garsten und weiter ins Ennstal nach Ternberg und Weyer.

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