Sammlungen

Kunsthaus Marianna

Kunsthaus Marianna (Foto: Granatapfel. Das Magazin der Barmherzigen Brüder 12, 2016)

Das Kunsthaus Marianna der Klagenfurter Elisabethinen ist um eine Attraktion reicher: Im Oktober 2017 segnete Bischof Alois Schwarz den neuen Schauraum. Darin werden die Gewänder und Paramente aus dem Nachlass von Erzherzogin Maria Anna gezeigt, einer Tochter von Kaiser Maria Theresia und Wohltäterin der Elisabethinen in Klagenfurt. Zu sehen sind außerdem Werke aus der bedeutenden und sehr umfangreichen Porträtsammlung der Erzherzogin.

Kulturgut Ordensschleier

Sr. Beatrix Mayrhofer

Kulturgüter müssen nicht alt und kostbar sein, um in einem Museum gezeigt zu werden. Das beweist die Ausstellung Chapeau! Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes im Wien Museum. Zu sehen ist unter anderem der Schleier einer Ordensfrau, aber es ist nicht irgendein Schleier: Es ist der Schleier der Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, Sr. Beatrix Mayrhofer.

Der heilige Leopold in Bamberg

Das Diözesanmuseum Bamberg zeigt ab 17. März 2016 eine Ausstellung über den heiligen Leopold. Die Ausstellung versucht, den Menschen Leopold in seiner Zeit zu verankern. Wäre er tatsächlich ausschließlich fromm und mildtätig gewesen, hätte er nicht 40 Jahre lang erfolgreich herrschen können. Klostergründungen waren zur Zeit Leopolds ein wichtiges Mittel der Regional- und Wirtschaftspolitik – neben den erhofften Auswirkungen auf das Seelenheil. Zwei heute noch bestehende Klöster wurden von Leopold III.

Schwanthalerstatue im Kloster entdeckt

Sr. Cordula war dem „Rieder Jesuskind“ schon immer sehr gewogen. Die kleine Statue wird im Konvent der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Ried aufbewahrt. Sr. Cordula Kreinecker ist Generaloberin der Gemeinschaft. Der Gedanke, dass es sich um eine Arbeit aus der Werkstätte der oberösterreichischen Bildhauerfamilie Schwanthaler handeln könnte, ließ sie nicht los.

Neues Kunstdepot der Kreuzschwestern Linz

Als die Mitarbeiterin des Kunstreferats der Diözese Linz, Frau Mag. Eva Voglhuber, vor über fünf Jahren gebeten wurde, ein Inventar der Kulturgüter der Kreuzschwestern in Linz zu erstellen, da ahnte man noch nicht, welche Schätze dabei zu Tage treten sollten. Das Inventar war 2011 fertig und wurde feierlich übergeben, wir berichteten.

Neues Schaudepot in Zwettl

Georg Balthasar Reber, Hl. Bernhard mit dem Kreuz, 1721, Stift Zwettl

Stift Zwettl hat eine neue Attraktion: ein barockes Schaudepot. Wir geben den Bericht des Kustos Mag. Andreas Gamerith in der jüngsten Ausgabe der Stiftszeitung Zwettl in Auszügen wieder: „Wie die Inventare aus dem späten 18. Jahrhundert zeigen, war die Kunstsammlung des Stiftes im Oratorium der Stiftskirche untergebracht: die Wände schmückten Gemälde, in den Kästen wurden diverse Skulpturen und kleinformatige Bilder aufbewahrt, darunter etwa die Skizzen Paul Trogers für die Bibliotheksfresken.

Herbsttagung 2015

Im Rahmen der alljährlichen dreitägigen Herbsttagung der österreichischen Orden fand auch ein Treffen des Referats für die Kulturgüter statt. Am 25. November 2015 versammelten sich 40 TeilnehmerInnen und Teilnehmer im Kardinal-König-Haus und widmeten sich dem Thema „GLAUBENS-SPUREN - Kulturgüter als Zeugnisse von religiöser Praxis und Ordensleben“.

Jesuiten schenken Kunstsammlung an das Dommuseum Wien

Pater Gustav Schörghofer, Dommuseumsdirektorin Johanna Schwanberg und Jesuitenprovinzial P. Bernhard Bürgler

Aus Anlass einer umfangreichen Schenkung an das Dom Museum Wien ist im JesuitenFoyer in der Bäckerstraße 18 in Wien 1 die Ausstellung „Die Sammlung der Jesuiten“ zu sehen. Bis 24. November zeigt die kleine, aber feine Schau eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl von Arbeiten auf Papier, Zeichnungen und Druckgraphiken. Sie werden danach in die Sammlung des Dom Museum Wien integriert, das derzeit aufgrund von Umbau und Umstrukturierung geschlossen ist.

Druckgraphiken erkennen, erfassen, erhalten, 5.10.2015, Stift Göttweig

Der Studientag über Druckgraphiken findet in den Räumen der Graphischen Sammlung des Stiftes Göttweig statt. Die TeilnehmerInnen erhalten Einblick in die reichhaltige Sammlung des Stiftes und den Umgang damit (Erschließung, Konservierung, Forschung).

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