Veranstaltungen

Der Abt und der Reformator

Staupitz, Luther und Salzburg in den Jahren 1517–1524

Aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ findet von 5. bis 6. Mai 2017 in der Erzabtei St. Peter in Salzburg die internationale Tagung „Staupitz, Luther und Salzburg in den Jahren 1517–1524“ statt.
Der gebürtige Sachse Johann von Staupitz (1465–1524) war im Orden der Augustiner Eremiten Vorgesetzter des jungen Martin Luther, wurde sein Lehrer und Förderer und blieb bis zu seinem Tod sein väterlicher Freund. Staupitz wurde als Prediger nach Salzburg berufen und war in seinen letzten drei Lebensjahren Abt des Benediktinerklosters St. Peter.

Geistliche Musik im Stift Wilhering

 Matthias Pernsteiner (1795-1851)

Kürzlich wurde eine neue Musik-Editionsreihe mit dem Titel „Geistliche Musik im Stift Wilhering“ gegründet.
Ihr Schwerpunkt liegt auf der reichhaltigen Musiktradition der oberösterreichischen Zisterzienserabtei Wilhering und deren Musikarchiv, einer reichhaltigen Musiksammlung mit über 4000 Musikhandschriften und Musikdrucken.

Ordensgemeinschaften laden zu historischen Fachtagungen

In der Erzabtei von St. Peter widmet sich die Internationale Tagung Benediktiner als Päpste (19.-21. Oktober 2016) den benediktinisch geformten Mönchen, die zu Päpsten gewählt worden sind und die Geschicke der Christenheit an deren Spitze in Mittelalter und Neuzeit bestimmt haben. Welches Amtsverständnis hatten diese Mönchspäpste?

Neues aus der Babenbergerzeit

In seiner Hauptstadt Wien stiftete der Babenbergerherzog Heinrich II. 1155 mit ausdrücklicher Billigung seiner hochgestellten Gemahlin Theodora das Schottenkloster. Beide Stifter wurden in der Klosterkirche begraben. Die Stiftergruft nahm außerdem die gemeinsame Tochter Agnes auf, Königin von Ungarn und Herzogin von Kärnten. Heute liegen die Gebeine dieser drei Personen im steinernen Sarkophag eines Nischengrabes aus dem Jahre 1901. Die damals gesetzte Inschrift erinnert allerdings nur an Herzog Heinrich, nicht an die beiden Frauen.

Historiker der Bayerischen Benediktinerakademie tagten

Niederaltaich

Von 7.-9. Oktober 2016 fand in der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern die Jahrestagung 2016 der Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie statt. Die Bayerische Benediktinerakademie ist „eine von den deutschsprachigen Benediktinerklöstern getragene Organisation zur Förderung von Wissenschaft und Kunst“ (http://benediktinerakademie.org/), die sich in vier fachliche Sektionen gliedert. Ihr Präsident ist seit 2015 der Erzabt von St. Peter in Salzburg, Dr. Korbinian Birnbacher OSB.

Benediktiner als Päpste

Mit dem Thema „Benediktiner als Päpste“ beschäftigen sich von 19.-21. Oktober 2016 international renommierte Historiker, Theologen und Kunsthistoriker. Die Tagung wird von Univ.-Prof. Dr. Andreas Sohn von der Universität Paris XIII – Sorbonne Paris Cité veranstaltet und organisiert. Veranstaltungsort ist der Romanische Saal von St. Peter.

Universität und Kloster

Buchpräsentation im Melker Hof

In der repräsentativen ehemaligen Prälatur des Stiftes Melk im Wiener Hof wurde am 8. Juni 2016 der dritte Band der Melker Schriftenreihe „Thesaurus Mellicensis“ präsentiert. Thema des Sammelbandes ist die 650jährige Geschichte der Beziehung zwischen der Universität Wien und dem Kloster Melk. Herausgegeben wurde das Buch vom Stiftsbibliothekar P. Gottfried Glaßner und der Historikerin Prof. Meta Niederkorn-Bruck.

Kulturkalender

Der Kulturkalender des Referats für die Kulturgüter der Orden ist ein Wegweiser durch das kulturelle Programm der österreichischen Klöster und Orden. Hier findet man Informationen über alle Sonderausstellungen, Spezialführungen, Spezialprogramme in Bibliotheken und Schatzkammern, Führungs- und Besichtigungsangebote, Konzerte, kirchenpädagogische Erkundungen, Kinderprogramm und vieles mehr.

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