Veranstaltungen

Ordensgemeinschaften laden zu historischen Fachtagungen

In der Erzabtei von St. Peter widmet sich die Internationale Tagung Benediktiner als Päpste (19.-21. Oktober 2016) den benediktinisch geformten Mönchen, die zu Päpsten gewählt worden sind und die Geschicke der Christenheit an deren Spitze in Mittelalter und Neuzeit bestimmt haben. Welches Amtsverständnis hatten diese Mönchspäpste?

Neues aus der Babenbergerzeit

In seiner Hauptstadt Wien stiftete der Babenbergerherzog Heinrich II. 1155 mit ausdrücklicher Billigung seiner hochgestellten Gemahlin Theodora das Schottenkloster. Beide Stifter wurden in der Klosterkirche begraben. Die Stiftergruft nahm außerdem die gemeinsame Tochter Agnes auf, Königin von Ungarn und Herzogin von Kärnten. Heute liegen die Gebeine dieser drei Personen im steinernen Sarkophag eines Nischengrabes aus dem Jahre 1901. Die damals gesetzte Inschrift erinnert allerdings nur an Herzog Heinrich, nicht an die beiden Frauen.

Historiker der Bayerischen Benediktinerakademie tagten

Niederaltaich

Von 7.-9. Oktober 2016 fand in der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern die Jahrestagung 2016 der Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie statt. Die Bayerische Benediktinerakademie ist „eine von den deutschsprachigen Benediktinerklöstern getragene Organisation zur Förderung von Wissenschaft und Kunst“ (http://benediktinerakademie.org/), die sich in vier fachliche Sektionen gliedert. Ihr Präsident ist seit 2015 der Erzabt von St. Peter in Salzburg, Dr. Korbinian Birnbacher OSB.

Benediktiner als Päpste

Mit dem Thema „Benediktiner als Päpste“ beschäftigen sich von 19.-21. Oktober 2016 international renommierte Historiker, Theologen und Kunsthistoriker. Die Tagung wird von Univ.-Prof. Dr. Andreas Sohn von der Universität Paris XIII – Sorbonne Paris Cité veranstaltet und organisiert. Veranstaltungsort ist der Romanische Saal von St. Peter.

Universität und Kloster

Buchpräsentation im Melker Hof

In der repräsentativen ehemaligen Prälatur des Stiftes Melk im Wiener Hof wurde am 8. Juni 2016 der dritte Band der Melker Schriftenreihe „Thesaurus Mellicensis“ präsentiert. Thema des Sammelbandes ist die 650jährige Geschichte der Beziehung zwischen der Universität Wien und dem Kloster Melk. Herausgegeben wurde das Buch vom Stiftsbibliothekar P. Gottfried Glaßner und der Historikerin Prof. Meta Niederkorn-Bruck.

Kulturkalender

Der Kulturkalender des Referats für die Kulturgüter der Orden ist ein Wegweiser durch das kulturelle Programm der österreichischen Klöster und Orden. Hier findet man Informationen über alle Sonderausstellungen, Spezialführungen, Spezialprogramme in Bibliotheken und Schatzkammern, Führungs- und Besichtigungsangebote, Konzerte, kirchenpädagogische Erkundungen, Kinderprogramm und vieles mehr.

Bibelstudium und Predigt bei den Dominikanern

Isnard Frank OP (1930-2010)

Von 27. bis 29. Oktober 2016 findet im Dominikanerkonvent Wien das Dritte Isnard Frank-Kolloquium statt. Es wird zum Gedenken an den bedeutenden Ordenshistoriker und Dominikaner P. Isnard Frank OP (1930-2010) abgehalten, heuer anlässlich des Jubiläums zum 800jährigen Bestehens des Predigerordens in verlängerter Form.

Ein Geschichtsprofessor aus Melk

P. Wilfried Kowarik

Am 21. März 2016 trug der Melker Stiftsarchivar P. Wilfried Kowarik im Dietmayrsaal des Stiftes über einen seiner berühmten Mitbrüder, den Historiker und Geschichtsprofessor P. Hugo Hantsch, vor. Sein Leben, seine Forschungsauffassungen und seine Persönlichkeit stellte er anhand der überlieferten archivischen Quellen dar. Der Nachlass befindet sich im Stiftsarchiv Melk, einiges ist auch im Archiv der Republik und kam vermutlich über den Melker Hof in Wien dorthin.

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