Termine & Service

Kulturgüter, die „unproduktiv im Stift herumliegen“

Die wirtschaftliche Notlage in der Zwischenkriegszeit veranlasste die österreichischen Klöster zum Verkauf von mittelalterlichen Handschriften, alten Drucken und Kunstgegenständen. Für so manchen Abt war der ideelle Wert diese Kulturgüter gering.

Personaländerungen im Referat für die Kulturgüter

Karin Mayer, Fachreferentin für Kunst und Denkmalpflege der Orden

Helga Penz wird mit Jahresende aus dem Dienst der Ordensgemeinschaften Österreich ausscheiden und beginnt 2019 ein Forschungsprojekt über die Geschichte der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Wien-Gumpendorf. Karin Mayer wird die Leitung des Referats für die Kulturgüter ab 1. Oktober 2018 übernehmen und ihre Arbeitszeit von 20 auf 35 Wochenstunden erhöhen.

Grundkurs für Archivarinnen und Archivare

Der Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare bietet jährlich einen fünftägigen Grundkurs an. Der Kurs findet heuer von 17. bis 21. September 2018 in Wien statt und ist besonders für all jene gedacht, die ein kleines Archiv betreuen und keine Fachausbildung im Archivwesen haben.

Barockes Gewächshaus wird Veranstaltungsraum

Feigenhaus, Stift Kremsmünster

Es bietet Platz für fast 300 Personen, aber eine Heizung hat es nicht: Das Feigenhaus im Klostergarten von Kremsmünster wurde restauriert und kann von Veranstaltern gemietet werden. Für Konzerte und Lesungen im Sommer bietet diese gartenbauarchitektonische Besonderheit – es ist eines der ältesten Formen eines Gewächshauses – den idealen Rahmen.

Bemerkenswerte Funde im Depot

Bei den Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Wien haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte viele Dinge in den Depoträumen angesammelt. Fein säuberlich verwahrt erzählen sie von ehemaligen Standorten und Werken der Schwesterngemeinschaft. Bei der genauen Durchsicht und der Bestandsaufnahme durch das Referat für die Kulturgüter der Orden sind bemerkenswerte Architektur- und Dekorationszeichnungen zum Vorschein gekommen, die aus dem ehemaligen Maleratelier stammen und dem Architekten Franz Schmoranz (1845-1892) zugeschrieben werden können.

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