Union der Dominikanerinnen - Kloster des hl. Rosenkranzes

Prankergasse 8/15
A-8010 Graz

GruenderIn/StifterIn: 
hl. Dominikus (gest. 1221), Sr. Aquinate Hoyos, Gräfin von Sprinzenstein (1828-1890)
Geschichte: 

Aufbauend auf eine Stiftung von Sr. Aquinate Hoyos, Gräfin von Sprinzenstein, gründete P. Anselmi, Prior der Dominikaner in Graz, im Jahre 1882 den Konvent in Gleisdorf. Im Jahr 1996 mussten das Kloster und die Werke aufgegeben werden und die Schwestern übersiedelten nach Graz. Sie wohnten im 2. Stock des Dominikanerklosters in der Münzgrabenstraße 61. Das Kloster des hl. Rosenkranzes in Graz wurde 2012 aufgegeben, die Schwestern übersiedelten in eine Pflegeeinrichtung.
Im Jahr 1968 schlossen sich mehrere Dominikanerinnenklöster zur „Union der Dominikanerinnen“ zusammen. Zu ihnen gehören das Kloster Marienberg in Bregenz und das Kloster St. Josef in Friesach. Weiters gehörte dazu: das Dominikanerinnenkloster in Thalbach (wurde 1983 der Geistlichen Familie „Das Werk“ übergeben), die Dominikanerinnen, die im Kamillianerkloster Hilariberg wohnten (übersiedelten im Jahr 2010 in das Kloster St. Josef in Friesach), die Schwestern des Klosters San Domenico in Neggio (Tessin/Schweiz; sind 2011 wieder in das Ursprungskloster nach Marienberg zurückgekehrt).

Der Orden der Dominikanerinnen wurde vom heiligen Dominikus im Jahr 1206 begründet, als er in Prouille im Bistum Toulouse ein verlassenes Kloster für jene Frauen wiederbelebte, die die Bewegung der Katharer verlassen hatten und zur katholischen Kirche konvertiert waren.

Archiv des Dominikanerinnenklosters des hl. Rosenkranzes

Die Archivalien des Klosters (4 Kartons) befinden sich im Diözesanarchiv Graz.

Farbbalken