Union der Dominikanerinnen - Kloster St. Josef

Conventgasse 2
A-9360 Friesach
Tel: +43 - (0)4268 - 225 733
  

GruenderIn/StifterIn: 
hl. Dominikus (gest. 1221), Josefa Unterforcher (1842-1899)
Geschichte: 

Das Kloster St. Josef in Friesach (Kärntnen) ist eine Gründung der Lienzer Dominikanerinnen. 1858 kamen die ersten Schwestern nach Friesach und leiteten dort eine Schule, gehörten aber dem Zweiten, beschaulichen Orden an. 1889 erhielt das Kloster eine eigene Priorin und wurde damit unabhängig von Lienz. 1964 wurde die Gemeinschaft ein Konvent des Dritten Ordens. Als Gründerin sehen die Schwestern ihre erste Priorin an, Sr. Josefa Unterforcher.
Im Jahr 1968 schlossen sich mehrere Dominikanerinnenklöster zur „Union der Dominikanerinnen“ zusammen. Zu ihnen gehören das Kloster Marienberg in Bregenz und das Kloster St. Josef in Friesach. Weiters gehörte dazu: das Dominikanerinnenkloster in Thalbach (wurde 1983 der Geistlichen Familie „Das Werk“ übergeben), die Dominikanerinnen, die im Kamillianerkloster Hilariberg wohnten (übersiedelten im Jahr 2010 in das Kloster St. Josef in Friesach), die Schwestern des Klosters San Domenico in Neggio (Tessin/Schweiz; sind 2011 wieder in das Ursprungskloster nach Marienberg zurückgekehrt). Das Kloster des hl. Rosenkranzes in Graz wurde 2012 aufgegeben, die Schwestern übersiedelten in eine Pflegeeinrichtung.

Der Orden der Dominikanerinnen wurde vom heiligen Dominikus im Jahr 1206 begründet, als er in Prouille im Bistum Toulouse ein verlassenes Kloster für jene Frauen wiederbelebte, die die Bewegung der Katharer verlassen hatten und zur katholischen Kirche konvertiert waren.

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