Zisterzienserstift Lilienfeld

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Tel: + 43 - (0)2762 - 524 2010

GruenderIn/StifterIn: 
Leopold VI., Herzog von Österreich und Steier
Geschichte: 

Im Jahr 1202 stiftete Leopold VI., Herzog von Österreich und Steier die Zisterzienserabtei Lilienfeld. Mönche aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz besiedelten die Neugründung. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden mehrere barocke Zubauten zum mittelalterlichen Klosterkomplex. Kaiser Josef II. hob 1789 das Stift Lilienfeld auf. Doch bereits 1790 wurde die Abtei durch Kaiser Leopold II. wiedererrichtet. Während der nationalsozialistischen Herrschaft mussten die Patres ihren Wohntrakt verlassen und der NSDAP zur Verfügung stellen. In den letzten Kriegstagen von 1945 erlitt das Stift schwere Schäden. 1976 verlieh Papst Paul VI. der Stiftskirche Lilienfeld den Titel einer Basilika minor.

Werke und Pfarren: 

Inkorporierte Pfarren:

  • Diözese Eisenstadt: Klostermarienberg.
  • Diözese St. Pölten: Annaberg, Eschenau, Josefsberg, Kaumberg, Lehenrotte, Lilienfeld, Loiwein, Mitterbach, Obermeisling, Ramsau, Stratzing, Traisen, Türnitz, Wilhelmsburg.
  • Erzdiözese Wien: Radlbrunn, Retzbach, Unterdürnbach, Unterretzbach.
Publikationen der Ordensgemeinschaft: 
  • Lilien. Rundbrief des Zisterzienserstiftes Lilienfeld 1.1993-
Literatur: 
  • Eugen Müller, Geschichtlicher Abriß des Stiftes Lilienfeld. Seit 1700. Mit besonderer Berücksichtigung äußerer Einflüsse auf das Leben im Konvent (Lilienfeld 1979).
  • Eugen Müller, Professbuch des Zisterzienserstiftes Lilienfeld (Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige, Erg.Bd. 38, St. Ottilien 1996).
  • Zisterzienserstift Lilienfeld, hg. v. Harald Schmid – Kurt Blaicher (Lilienfeld 2002).
  • Werner Telesko, „Bibliotheca Sanctorum“ - zu Programm und Ausstattung der Barockbibliothek des Zisterzienserstiftes Lilienfeld, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 123 (2012) S. 265-292.
Stiftsarchiv Lilienfeld

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Kontakt: Irene Rabl
E-Mail: archiv[at]stift-lilienfeld.at

Das Archiv mit der Überlieferung des historischen Schriftguts seit der Klostergründung wurde 1965 von dem St. Pöltner Diözesanarchivar Gerhard Winner neu geordnet und erschlossen.

Findmittel des Archivs: 
Stiftsbibliothek Lilienfeld

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Kontakt: Irene Rabl
E-Mail: archiv[at]stift-lilienfeld.at

Die Bibliothek umfasst 40.000 Bände, 120 Inkunabeln und 229 Handschriften.
Bibliotheksbeschreibungen: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände und Klosterbibliotheken in Österreich

Literatur zur Bibliothek: 
  • Alois Haidinger u. a., Die Handschriften des Stiftes Lilienfeld. Anmerkungen und Ergänzungen zu Schimeks Katalog, in: Codices manuscripti 18 (1997), 49–80.
  • Eugen Müller, Die Stiftsbibliothek Lilienfeld, in: Menschen in Bibliotheken. 25. Österreichischer Bibliothekartag im Festspielhaus St. Pölten vom 15. bis 19. September 1998 (St. Pölten 1998), 125–127.
  • Herwig Scheiblecker, Die Stiftsbibliothek Lilienfeld, in: Zisterzienserstift Lilienfeld, hg. von Harald Schmid (Lilienfeld 2002), 66–74.
  • Werner Telesko, „Bibliotheca Sanctorum“ - zu Programm und Ausstattung der Barockbibliothek des Zisterzienserstiftes Lilienfeld, in: SMGB 123/2012, S. 265-292.
Musikarchiv des Stiftes Lilienfeld

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Kontakt: Bernhard Hanak
E-Mail: bernhard.hanak[at]aon.at

Literatur zum Musikarchiv: 
  • Bernhard Hanak, Musikgeschichte des Stiftes Lilienfeld (Univ. Diss. Wien 2003).
Sammlungen und Museum des Stiftes Lilienfeld

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld
Kontakt: Harald Schmid
E-Mail: haschram[at]aon.at

Das Museum umfasst eine Galerie mit insgesamt 240 Gemälden sowie ein Kupferstichkabinett mit rund 200 Stichen.

Schatzkammer des Stiftes Lilienfeld

Klosterrotte 1
A-3180 Lilienfeld

Zu den bedeutendsten Schätzen der Lilienfelder Schatzkammer gehört die von Herzog Leopold VI. dem Stift geschenkte Kreuzreliquie, die von Kirchenbesuchern über dem Tabernakel des Hochaltares betrachtet werden kann.

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