Zisterzienserstift Rein

Rein 1
A-8103 Rein
Tel: +43 - (0)3124 - 516 210

GruenderIn/StifterIn: 
Markgraf Leopold I. von Steier
Geschichte: 

Stift Rein wurde 1129 gegründet und ist heute das weltweit älteste Zisterzienserkloster. Noch zu Lebzeiten des heiligen Bernhard erfolgte seine Stiftung durch Markgraf Leopold I. von Steier. Die ersten Mönche kamen aus Ebrach in Franken. Reiner Mönche gründeten 4 Tochterklöster: 1138 Sittich (Stična) in Slowenien, 1146 Wilhering bei Linz, 1444 das Neukloster bei Wiener Neustadt und 1620 Schlierbach in Oberösterreich. Im Zweiten Weltkrieg wurde Stift Rein enteignet und die Mönche konnten erst 1945 wieder zurückkehren.

Werke und Pfarren: 
  • Inkorporierte Pfarren: Deutschfeistritz, Frohnleiten, Gratkorn, Gratwein, Maria Strassengel (Pfarr- und Wallfahrtskirche, Expositur), Rein, Semriach, St. Bartholomä, St. Oswald, St. Pankrazen, Stiwoll, Stübing Thal, Übelbach.
  • Vom Stift betreut werden weiters die (dem Stift Admont inkorporierte) Pfarre Gaishorn und die Pfarre Hitzendorf.
Literatur: 
  • Erlesenes und Erbauliches. Kulturschaffen der Reiner Mönche, bearb. von Norbert Müller (Rein 2003).
  • Stift Rein 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum, hg. v. Paulus Rappold (Rein 1979).
Stiftsarchiv Rein

Rein 1
A-8103 Rein
Kontakt: Norbert Müller
E-Mail: archiv[at]stift-rein.at

Abt Marian Pittreich (1745-1771) ließ die Archivbestände von Johann Jakob Holzer, einem pensionierten Stiftsanwalt, neu ordnen und in einem Archivschrank mit 13 Laden unterbringen. Der von Holzer angelegte Archivkatalog ist für den historischen Altbestand weiterhin gültig.

Findmittel des Archivs: 
Literatur zum Archiv: 
  • Norbert Müller, Stiftsarchiv – Geistige Bewahrungsstätte, in: Erlesenes und Erbauliches. Kulturschaffen der Reiner Mönche, red. von Norbert Müller (Rein 2003) 103–134.
  • Adina Hönickle, Die spätgotischen Wandmalereien im Archiv des Stiftes Rein (Dipl.arbeit Universität Graz 2012). Hier online.
  • A. Weiß, Das Archiv des Cistercienserstiftes Rein, in: Beiträge zur Kunde steiermärkischer Geschichtsquellen 2 (1865) 10-20.
Stiftsbibliothek Rein

Rein 1
A-8103 Rein
Kontakt: Walter Steinmetz
E-Mail: bibliothek[at]stift-rein.at

Die Stiftsbibliothek umfasst ca. 90.000 Bände, 150 Inkunabeln und 390 Handschriften.
Bibliotheksbeschreibungen: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände und Klosterbibliotheken in Österreich

Kataloge der Bibliothek: 
Literatur zur Bibliothek: 
  • Nataša Golub, Die Handschriften aus Stična und Rein. Eine Bemerkung zu deren Beziehungen, in: Zisterziensisches Schreiben im Mittelalter – das Skriptorium der Reiner Mönche, hg. von Anton Schwob (Bern [u.a.] 2005) 113–128.
  • Maria Mairold, Die Bibliothek und ihre Kostbarkeiten, in: Stift Rein 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum, hg. von Paulus Rappold (Rein 1979) 524–538.
  • Anton Weis, Die Bibliothek des Zisterzienser-Stiftes Rein in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, in Beiträge zur Erforschung steirischer Geschichte 35, N.F. III (1906) 247–279.
  • Peter Wind, Die Schreibschule des Stiftes Rein von 1150-1250, in: Erlesenes und Erbauliches. Kulturschaffen der Reiner Mönche, bearb. von Norbert Müller (Rein 2003) 13–45.
  • Peter Wind, Reiner Handschriften des 12. Jahrhunderts in Bibliotheken anderer Klöster und Stifte, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Steiermark 89/90 (1998/99) 31–56.
  • Walter Steinmetz, Art. Rein, in: Wilma Buchinger (Hg.), Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich, Bd. 4 (Hildesheim 1997), S. 92 – 97.
  • Walter Steinmetz, Armarium Runense; in: Festschrift 30 Jahre Reiner Kreis (= Segmente. Schriften des Reiner Kreises 9, Rein 2002), S. 141 -155.
  • Walter Steinmetz, Kostbarkeiten aus der Reiner Buchbinderwerkstatt, in: Erlesenes und Erbauliches. Kulturschaffen der Reiner Mönche (Rein 2003), S. 61– 102.
  • Walter Steinmetz (ed.), „Olwier und Artus“ (Handschrift 135 der Stiftsbibliothek Rein) in: Jahresbericht des BG Rein 1 (1979), S. 8 – 26.
  • Walter Steinmetz (ed.): „Abel et Cain“ (Handschrift 186 der Stiftsbibliothek Rein), in: Jahresbericht des BG Rein 8 (1986) S. 18 – 24.
  • Walter Steinmetz, Bucheignerzeichen und Exlibris der Äbte des Stiftes Rein, in: Österreichisches Jahrbuch für Exlibris und Gebrauchsgraphik 66 (2009 / 2010), S. 7 – 16 (mit Fotos).
  • Walter Steinmetz, Die Einbandwerkstätte im Zisterzienserstift Rein, in: Zisterziensisches Schreiben im Mittelalter – Das Scriptorium der Reiner Mönche. Beiträge zur internationalen Tagung im Zisterzienserstift Rein, Mai 2003 (=Jahrbuch für Germanistik, Reihe A, Kongressberichte, Band 71, Bern 2005), S. 151–160, Abb.: S. 371 f, 407-409.

 

Musikarchiv des Stiftes Rein

Rein 1
A-8103 Rein
Kontakt: Wolfgang Popp

Die Musikdrucke werden in der Stiftsbibliothek verwahrt.

Kataloge des Musikarchivs: 
Literatur zum Musikarchiv: 
  • Klaus Hubmann, Musik im mittelalterlichen Stift Rein, in: Zisterziensisches Schreiben im Mittelalter – das Skriptorium der Reiner Mönche. Beiträge der internationalen Tagung im Zisterzienserstift Rein, Mai 2003, hg. von Anton Schwob (Jahrbuch für Internationale Germanistik, Reihe A. Kongreßberichte 71, Bern u. a. 2005) 325–336.
  • Norbert Müller – Klaus Hubmann – Gottfried Allmer, 900 Jahre Zisterzienser – Musik schaffen im Stift Rein. Der Katalog zur Ausstellung Ordensgeschichte, Musikalienausstellung (Rein 1998).
Sammlungen des Stiftes Rein

Rein 1
A-8103 Rein

Literatur zu den Sammlungen: 
  • Verena Kaufmann, Die historischen Prunkmöbel des Zisterzienserstifts Rein. Ein Beitrag zur Geschichte des Möbelbaus vom 17. bis zum 19. Jahrhundert in der Steiermark mit einem technologischen und stilgeschichtlichen Exkurs, (Dipl.-Arb. Univ. Graz 2012).
Schatzkammer des Stiftes Rein

Rein 1
A-8103 Rein

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