Zisterzienserstift Stams

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Tel: +43 - (0)5263 - 6242

GruenderIn/StifterIn: 
Graf Meinhard II. von Görz-Tirol
Geschichte: 

Das Zisterzienserkloster Stams wurde 1273 von Graf Meinhard II. von Görz-Tirol zum Gedächtnis an den letzten Staufer Konradin als Grablege der Tiroler Landesfürsten gegründet. Die Barock- und Rokokoausstattung des Klosters stammt aus der Zeit zwischen 1650 und 1750. Eine Klosterschule ist seit dem 17. Jahrhunderts nachweisbar. 1807 wurde das Kloster aufgehoben und 1816 unter Kaiser Franz I. wieder errichtet. 1938 wurde das Stift von den nationalsozialistischen Machthabern erneut aufgehoben. 1945 gab es einen Neubeginn. Wesentlich zur Wiederbelebung der Abtei haben Mönche aus dem Zisterzienser-Kloster Stična (Sittich) in Slowenien beigetragen.

Niederlassungen: 
  • Priorat Meran
Werke und Pfarren: 
  • Inkorporierte bzw. vom Stift betreute Pfarren: Stams, Mötz, Obsteig, Sautens.
  • Betreuung des Wallfahrtsortes Maria Locherboden.
  • Vom Priorat Meran aus seelsorglich betreute Pfarren: Untermais, St.Peter/Gratsch.
  • Stiftsgymnasium Meinhardinum Stams mit angeschlossenem Schülerinternat.
Publikationen der Ordensgemeinschaft: 
  • Spektrum. Zeitschrift des Meinhardinums Stams 1.1981-
Literatur: 
  • 700 Jahre Stift Stams 1273–1973, hg. vom Stift Stams (Stams 1974).
  • Basilika Stams, Restaurierung 1974-1984, hg. vom Stift Stams (Stams 1984).
  • Studia Stamsensia (2. Bände).
  • Lebersorg Chronik, hg. von Christoph Haidacher (Innsbruck 2000).
Stiftsarchiv Stams

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Kontakt: Karl Palfrader
E-Mail: archiv[at]stiftstams.at

Trotz der zweimaligen Aufhebung sind eine lückenlose Urkundenreihe und die historische Aktenüberlieferung im Stiftsarchiv vorhanden. Bedeutsam ist die historische Archiveinrichtung aus der Barockzeit.

Findmittel des Archivs: 
  • Handschriftliches Altrepertorium vor Ort.
Stiftsbibliothek Stams

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Kontakt: P. Johannes Messner
  

Die Bibliothek umfasst rund 60.000 Bände, 379 Inkunabeln und 60 Handschriften, weiters eine Ex-Libris-Sammlung. Ein eigener Sonderbestand ist das Legat von Josef Hirn von 1917 mit rund 4000 Bänden.
Bibliotheksbeschreibungen: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände und Klosterbibliotheken in Österreich

Literatur zur Bibliothek: 
  • Adolph von Harnack, Verzeichnis der Handschriften der Bibliothek des Stiftes Stams, in: Xenia Bernardina II/2 (Wien 1891).
  • Sieglinde Sepp, Neuzeitliche Quellen zur Stamser Bibliotheksgeschichte. Studia Stamsensia, in: Innsbrucker Historische Studien 6 (1984), 81–127.
  • Sieglinde Sepp: Tiroler Bibliotheken und Büchersammlungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit als Spiegel der Kulturgeschichte des Landes (Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, Sonderheft 47, Innsbruck 1980) 113–125.
Musikarchiv Stams

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Kontakt: Hildegard Herrmann-Schneider
E-Mail: rism.hh[at]musikland-tirol.at

Das Musikarchiv von Stift Stams verfügt über etwa 3.000 Musikhandschriften und Musikdrucke, vor allem aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Kataloge des Musikarchivs: 
Sammlungen und Museum Stift Stams

Stiftshof 1
A-6422 Stams

Objekte aus den Stamser Kunstsammlungen werden im Stiftsmuseum gezeigt.
Die Ikonensammlung des Tiroler Kirchenhistorikers Ekkart Sauser wird seit 2013 gezeigt.

Literatur zu den Sammlungen: 
  • Josef Franckenstein, Kunsthandwerk und Kleinkunst, in: Basilika Stams, Restaurierung 1974-1984, hg. vom Stift Stams (Stams 1984) 92-104.
Schatzkammer des Stiftes Stams

Stiftshof 1
A-6422 Stams
Kontakt: Kirchenrektorat

Literatur zur Schatzkammer: 
  • Maria Krall, Textilkunst in den Tiroler Stiften Stams, Wilten und St. Georgenberg-Fiecht (Univ. Diss. Innsbruck 1986).
  • Josef Franckenstein, Kunsthandwerk und Kleinkunst, in: Basilika Stams, Restaurierung 1974-1984, hg. von Stift Stams (Stams 1984) 92-104.
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